Aufsatz 
Pädagogisch-didaktische Aphorismen über Syntaxis ornata, Extemporiren, Construiren, Praepariren / Jul. Rothfuchs
Entstehung
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dieselben handliche Messer sein massen zum schnellen Zerschneiden(und darum keine stumpfen h, aber keine Mühlen zum Zermahlen, keine künstlichen Zähne zum Zerkauen, da hierzu dem jugendlichen Geiste, ebenso wie dem Körper, die natürlichen Zähne gewachsen sind.

IV. Schluss.

Nec, quae praeteriit, cursu revocabitur unda Nec, quae praeteriit, hora redire potest.

Eins erspare man der Jugend in jedem möglichen Fall: Zeit; eins erspare man derselben in keinem Fall: Arbeit. Aus diesem Grunde haben wir denjenigen Hilfsmitteln das Wort geredet, gelche unnützen Zeitverbrauch vermeidan, und haben die empfohlen, welche geistige Anstrengung fordern. Auch ein Hilfsmittel und ich denke, das hauptsächlichste ist aber der Lehrer selbst. Also wird auch er in seiner Methode überall die beiden Ziele im Auge be- halten müssen: Spare Zeit! Fordere Arbeit!

Ich erinnere mich eines Satzes aus der theologischen Moral, welchen ich als Student von einem unvergesslichen Lehrer hörte:Erwerb ohne Arbeit ist Sünde. Der Volksmund sagt etwas Aehnliches:Unrecht Gut gedeiht nicht. Ins Pädagogische übersetzt behält der Gedanke seine volle Wahrheit. Auch hier ist Arbeit die conditio sine qua non jeder Bildung, jedes Fort- schritts. Arbeit ist das Grundgesetz der Pädagogik und zwar im tièefsten Grunde deshalb, weil sie das Grundgesetz Gottes in der Erziehung des Menschengeschlechtes ist(1. Mos. 3, 17 19). Nicht ohneSchweiss freilich, nicht ohneKummer sogar, ist dieses Leben in der Arbeit, aber auch nicht ohne Köstlichkeit, dennwenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen. Das lehrt das Wort Gottes und davon hatten auch die edelsten Bestrebungen des klassischen Heidenthums schon eine Ahnung. déy ε ε τον αα HO1ds

Ti dνοασςεσα εοα ⁴εo ποοπσασαισοινσιειν εέςναάην

dμϋισαάαονσυμυαάααις ds xu ουιs dεσσ εs iιν

⁴œlε τυννεπςι τ τσσιονπ εισπν⅔ ˙εεο eονTxανι

67ν⁴ σen e, ens Te sond, Moοννυςσε ds να Enirxuos τ⁴e:

Toν ττ νμνν τιμ‿⁴ονσιν ννμνπασνντα emνα ο ³ϑ.

Druckfehler-Verbesserung: S. 10 Z. 16 v. o.:wider stattwieder. S. 12 Z. 12 v. u.:d- javissent stattadjuvassent. S. 22 Z. 13 v. u.:aliguem stattatiquem. S. 31 Z. 5 v. o.:Construi- ren stattComstruiren. S. 33 Z. 1 v. u:HHazslsous stattᷣHoasdtoνς. S. 36 Z. 15 v. o.:sentiendi oder declarandi stattfinitum. S. 41 Z. 11 v. u.:dennoch stattdoch noch. S. 45 Z. 8 v. o.:wo- her er ein verdächtiges Wort oder eine von ihm selbst etc. stattwoher er eine verdächtiges Wort oder éein von ihm selbst etc. S. 44 Z. 15 v. u.:A⁴οεεέααμει υοεε 8tattdAO έαρααν σ.