Aufsatz 
Geschichte des Gymnasiums zu Hersfeld von 1817 - 1876 / von Philipp Hafner
Entstehung
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cernen. Vern wird es ihmen also bleiben, den Cuollen aller neneren Bicdung und Vereclung. denene Aen Jos Klaeischen Alkertums und den dltesten Urbunden des christiehen Glaubem dder der Nathematik, einem Korrektir vager und magloser Bestrebungen, untrou an ue- den dlar Reren Vächern das zn ihrer fehärigen Kriernung und fruchtbaron Batreibung Nätiso und Natenen. Form wird es innen former bleiben, die Eraiehumg: der ihnen anrertrauten Jugend anfeugsben, als wonn sie bloß Lornsehulem, meht Lebensschulen würen. Fern wird Dennen anlieh dieiben, inre wahre Wohlkanrt von aulen au ervartem, statt die im innern Telon zu Rnden, das nur von ihnen selbst ausgehen kann. N'ann aueh im ganaon und Mnelnen manchte und wiehtige Verbesserungen möglieh und wünschenewert seien, so qürfe doch keinesvegs ein neuor Bau aufgeführt werden.

Uan erkennt aus diesen Worten leieht don Gogemstand des Streites und die Goen aite, welehe die ötentliehe Meinung behberrschten; es hat der kampf der humanistischen und dor realstischen Richtung, der damals entbrannte und der sowohl in der püäcdagogischen und unnr aenen Amscruck fund. uls auch in den Gutachten, dle dumals von den Lahraul kallegien eingefordert wurden. Dieselbon Strömungen, die in unseren Tagen sich geltend gemncht haben und noch geltend wachen. nden vir aueh echon damals. Während die ginen das vollendete d. oder 10. Lebonsjahr als das rogelmühige Alter für die Aufnahme in diecunterste Klase und damit den bisherigen Umfung der Gymnnsien beibehalten wollten, Aa d von andoren vorgsschiagen, die Vorbidung bis aum 12. Jahre einer bosondoren, an wohl für das Gymnasium, wie für die Realschule vorhereitenden Anstalt zu überlassen, an wellnen der Umtertieht in der Rellgion, der Geographie und dem Pransbsischen zum Ab- vomusse Lobracht werde, dus Lateinische und Griechische aber unsgeschlossen pleibe; andere gingen noch weiter und wollten die bisherigen 4 untren Rlussen an einer besonderen An- Einenn dem Namen eines Progymmasiums und mit vorherrschend roalstiseher Tendenz rheben, den Eintritt in das eigentliche Gymmusium aber in das 14. oder 15, Lebensjahr seten.

zur Begutachtung der eingegangenen Vorseblige ber Veränderungon im Gym. madialschlwesem wurde am 23. Mirs 1849 dus plenum der Oberschulkommission einberufen, malnas don ZMiteleddern der seitherigen Schulkommission und je einem von dem Leehrer- Nalleg jedes Gymmasiums aus seiner Jlitte an wühlenden Jlitslted bestand. Das Hersfelder Lehrerkolleg wählte seinen Diroktor Münscher zum Vertreter Das Ergebnis dieser Bera tungen var der Briab des Ministeriums des lnnern vom 20. Oktober 1aa betreffend Ande- rungen im Vnterrichtswesen der Gymmasien Die Dauer des vollständigen Gymnasial- unnenents wurde auf 9 Jahre bemessen und einjährige Kurse wurden fur Aufnahme und Versetenngen ungsordnet. Der Unterricht im lateinischen und Griechischen blieb als wesentlicher Bestandteil des Gymnasialunterriehts erhalten, nur wurde die Ubung im freien mtemunchen Sehreiben auf kurze Ausitzo(on dor doppekten lange eines Exeraitiums), die Uhung im Lateinsprechen anf Gegemstindo des Alteriums beschränbi: auch wurden die Nie ne non Lehrkurso in Posodik und Metrik, Antiquitäten und Alétholoeis veseitigt und ais Berüekichtigung der wesentiehen Telle dieser Nissonsehaften i anderen ver- wundten Unterrichtsstunden gefordert. Die Zahl der lateimisehen Wochenstunden sollte in don beiden oberen Kinssen nicht über 8, in den anderon mieht über ninausgehen; das Gtechische sallle von Quarta an in 6 Stunden wöchentlieh bettieben werden, für den