Aufsatz 
Geschichte des Gymnasiums zu Hersfeld von 1817 - 1876 / von Philipp Hafner
Entstehung
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Griechiseh- 6. Latein 9 8 Deutsch 4 eg 2 Pranzisisch 1 2 llebräisch= Religionslehre 2 Geschichte 2 Geographie Naturbeschreibung 2 1 Physik Sechnen.

Mlathematik

2usammen 25 28 29 29 l

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Dazu kommen Schreiben 3 Stunden für IV und V Gesang 5 Stunden für 4 Abteilungen zeichnen 4 2 Turnen 4.. 2(bezw. im W. für 4 Abt)

Diese Unterrichtsverteilung hat, abgesehen von kleineren Abweichungen, in dem tolgenden Jahre nur insofern eine Verschiebung erfuhren, als durch ein Resbript des Mini- steriums des Innern vom 5. September 1847 angeordnet wurde, dal Geographie und Natur- geschichte in sämtliehen oder den cinzelnen Klassen in einer Hand vereinigt und suceessive in 3 Stunden gelehrt werden sollten. Dieses Reskript enthielt übrigens auch noch einige andere methodische Bestimmungen, deren Berechtigung heutzutage allgemein anerkannt i nämlieh 1. das der gesumte Unterricht im Lateinischen, ferner im Griechisehen, namentlieh auf der unteren Stufe. vomöglieh in einer Hand liegen und dab 2. mögliehat Wenig Sehriftsteller nebeneinander gelesen werden sollten und zwar so, daß bei eintretendem Wechsel neben dem lateinischen Prosaiker ein griechischer Dichter und umgekehrt neben dem griechischen Prosaiker ein lateinischer Diehter gelesen werde. Aufordem wurde auch noch bestimmt, dab Geometrie und Arithmetik nicht nebeneinander, sondern abwechselnd von 3 zu 3 oder von G zu 6 Nonaten nach einander gelehrt werde.

Was nun die Lehrer an dem Gymnasium betrifft, so waren, wie wir oben sahen, die ersten bei der Nenorganisation simtleh Theologen. Ein Gymnasiallehrerstand wurde erst 1638 geschaffen, als durch Gesetz vom 29. Oktober einePrüfung für Be⸗ werber um ein höheres Lehramt- neu eingeführt wurde, wobei im Unterschied von dem preugischen Reglement von 1831, das an einer allgemeinen fucultas docendi festhielt, eine philologisch historische und eine mathematisch.naturwissenschaftliehe Richtung anerkannt wurde. Nuch einem praktischen Jahre, das an einem kurhessischen Gymnarium zu absol. vieren war, war dann vor der.Schulkommission für Gymnasial Angelegenheiten eine zweito (praktische) Prüfung abzulegen, die dureh Reskriyt des linisteriums des Inern vom 25. Ahril Isar angeordnet«urde. In dieser zweiten Prütung war neben der Kenntnis der Pädagogik