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wechselnd von den Schülern getragen; die Träger sind dann an dem Tage angewiesen, sich stets in Rufnähe des Leiters aufzuhalten. Wenn gar noch ein Teilnehmer glücklicher Be- sitzer eines photographischen Apparates ist und seine Kunst in den Dienst der Gesamtheit stellen will, so sind ihm alle für eine solche dauernde Erinnerung an die Wanderung recht dankbar.
Große Sorgfalt verlangt bei so ungewohnter Anstrengung auch die Verköstigung. Es wurde auf allen Fahrten so ge- halten, daß im Quartier die Wanderer Abendessen und erstes Frühstück einnahmen, tagsüber aber von dem mitgenomme- nen oder eingekauften Proviant lebten. Das erste Frühstück bestand in der Regel laut Verabredung in Kaffee, Milch oder Kakao nach Wahl, dazu Brötchen mit Butter, so viel jeder essen wollte. Während des Tages wurde die Einkehr in Gasthäusern möglichst vermieden, die Schüler taten sich meist zu Gruppen von 3 oder 4 zusammen und kauften abends oder auf dem Marsch Brot und Wurst ein, die sie abwech-— selnd trugen, und von denen sie bei jeder Rast ganz erstaun- liche Mengen vertilgten. Da solche Pausen meist an einer Quelle oder einem Brunnen abgehalten wurden, waren sie auch in der Lage, mit Hilfe mitgenommener Essenzen etc. sich ein bekömmliches, billiges Getränk selbst herzustellen. Die Frage, wie bei Wanderungen der Durst am besten ge- stillt wird, ist schwer zu lösen. Schon allein im Interesse der größeren Leistungsfähigkeit war im allgemeinen der Genuß von Bier usw. auf dem Marsch ausgeschlossen; doch waren andere Getränke, wenn das Wetter einmal zur Einkehr zwang, oft nicht ungefährlich für die Gesundheit und meist sehr teuer. Abends im Quartier gab's dann Suppe, Gemüse und Fleisch, die Schüsseln wurden so lang herumgereicht, bis alle satt waren. Zum Abendessen und nachher wurde wohl auch ein Glas Bier gestattet, doch machte immer nur ein Teil der Schüler von dieser Erlaubnis Gebrauch. Dank der genauen Abmachungen vorher ist die Verpflegung meist sehr gut ge-


