Aufsatz 
Beiträge zur körperlichen Erziehung / von Karl Knabe, Max Georg Schmidt und Walter Kürschner
Entstehung
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Untauglichkeits-Prozente

Schularten ganzen beim Venassan der Schule im

(Tafel 1) von 16 ſzwisch. 17 von 20 u.

Jahren u. 19 Jahr. mehr Jahr. 1. Gymnasien... 37,8 39,7 36,4 40,2 2. Progymnasien... 35,5 36,8 34,7 36,0 3. Realgymnasien... 36,0 36,4 35,6 37,2 4. Realprogymnasien.. 33,1 40,3 27,0 5. Oberrealschulen. 32,3 34, 1 31,7 32,3 6. Realschulen.... 34,0 35,6 32,9 35,0 7. Seminafre.... 26,9 365,3 27,1 26,8 8. Handelsschulen... 30,6 36,2 28,9 25,7 9. Industrieschulen.. 35,2 50,0 30,3 37,6 10. Landwirtschaftsschulen 16,6 20,2 14,9 20,2 1I. Privatschulen... 25,1 24,2 248 28 3 Im Durchschnitt..... 35,3 36,2 34,5 36,8

Es hat sich also die Tatsache ergeben, daß die Körper- beschaffenheit der jungen Leute, die mit 16 Jahren aus der Schule ausgetreten sind, erheblich ungünstiger ist als bei denen, die im Alter zwischen 17 und 19 Jahren ausgeschieden sind. Man muß demnach für diese Altersstufen dem Schul- besuche geradezu eine die Gesundheit schützende Wirkung zuschreiben. Dagegen zeigen sich bei längerem Schulbesuche bis zum 20. und höherem Lebensjahre schädliche Einflüsse.

Näher auf alle die eingehenden Erörterungen und Dar- legungen einzugehen, welche die verdienstvolle Arbeit dar- bietet, dürfte hier unnõötig sein. Auch liegt keine Veranlassung vor, den Ursachen der erheblichen Ungleichheiten in den einzelnen Schularten nachzuspüren. Der Schluß muß aber aus diesen recht hohen Zahlen gezogen werden, daß alle höheren Lehranstalten die heilige Pflicht haben, auf die Gesundheit ihrer Zöglinge recht sorgfältig zu achten.