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neben welchem Holda ebenda erscheint. K. W. I, 36. 130. 143. 223. 359. 305; K. N. 217 ff.— Ueber das Versinken im Bache(das Verschwinden der lichten Wolke, der Sonne und des blauen Himmels in den Regenwolken) K. W. I, 54(wo an die insula oceani mit dem Heiligthum und Cultus der der Holda gleichen Nerthes erinnert ist); I, 31 und Register unter suntergegangen; M. 266. 295. S. 232— 66; Umgehen und Er- lösung(das Heiterwerden des Himmels im Frühlingsgewitter) M. 95. 505. 509. 266 648. 649; die Kürbisschale oder das Krüglein, aus dem Laura das Wolkennass, den Soma der Inder und Perser, die Ambrosin(Nektar), das Bier oder Meth der nordischen Sage trinkt, aus dem sie tränkt und das sie das Thal hinaufträgt M. 103. 104. 260. 298; den wunderbaren Garten, das Wolkenparadies M. 424. 468; den Stein, unter dem sie hervorkommt und verschwindet, ebenfalls ein Bild der Wolke, M. 155. 182. 563; S. 85. 86; das Irrführen und Holda als Geburts- und Todesgöttin M. 255— 73(auch Kuhn. Herabkunft des Feuers 223); das Kegelspiel als Donner und Blitz S. 85. und K. W. I. 237.— Auch der Ausdruck»auf dem Sitz« zeigt Laura als himmlisches Wesen. K. W, I. 150 und unten bei der Feldbergsage von der Taube— Ueber die Art der Erlösung, die Linde, das Kind und die Wiege,(die Gewitterwolke, in der der Frühlingsgott gross wird) S. 236— 37; K. W. I, 150. 243. 274. 300 ff.— Steg und Mühle können zwar ohne Be- deutung, ebenso gut aber auch hier, wie sonst, Wolkenbilder sein. M. 272. 398. 363. 364. 370.
Im Ganzen entspricht der Sage auch die griechische von Ino, die, als Asuννεέωα der deutschen Berta bis auf den Namen ähnlich, mit ihrem Sonnenkinde— denn das ist der phönizische Melcart— in's Meer springt.— Kuhn, Zeitschr. f. Sprachvergl. I, 194¹)—
Zur weiteren Erläuterung und wegen ihrer Aehnlichkeit mit der rheinischen Lore- leisage lasse ich hier gleich folgen
¹) Dass Ino die Wolkenfrau ist, ergibt sich schon daraus, dass sie die Stiefmutter der Kinder heisst, deren Mutter Nsoεxν ist. Sie wird aber, wie die deutscheHolda, als Doppelwesen gefasst, dessen eine Seite in der obigen, die böse in der Sage von Phrixus und Helle erscheint.— Wenn Preller vermuthet, dass auch Ino, wie Melicertes, phönizisch sei, so glaube ich das nachweisen zu können. In ist nemlich das hebräische en, stat. constr. von ahin, Auge; 0 kann für al, gleich el, Gott stehen. Das Wort würde also»Gottes Auge« bedeuten, genau den wirklich vorkommenden Personennamen Jnihal, Jnil und andern entsprechen und zu verstehen sein, wie Lœ⁵ιιμ, zelem bal, Bild Gottes. Dies ist aber ein Beinahme der syrisch-phönizischer Himmelskönigin, der Ino also gleich stünde.— Es ergiebt sich diess aus Combination der Stellen in Schrö- der, die phönizische Sprache, unter den einzelnen Wörtern. Auch Leochares, wie des Melicertes Bruder genannt wird, ist ein stärker hellenissirtes pönizisches Wort, das, aus eloh und cart entstanden, Stadtgott bedeutet, also Melicertes, Stadtkönig(von Tyrus) gleich ist. Die Griechen haben aus zwei Namen einer Person zwei, übrigens auch in ihrer Sage nicht verschiedene Personen gemacht.— Dieser völlig pöni- zische Ursprung würde um so mehr die eigenthümliche Verbindung von zwei im Grunde identischen Sagen, die Stellung von Ino neben der griechischen Nephele als Stiefmutter erklären und meine Auffassung des Ganzen nur bestätigen. Denn auch die assyrische Derceto-Semiramis ist Wolkengöttin(vgl. z. B. Dunker, Geschichte des Alterthums, 450 und Pott in Kuhns Zeitschrift f. Sprachvergl. III. 425) und von Astarte oder der karthagischen Dido und Anna wäre es wol nachzuweisen.(Anna heisst genau Holda und Dido
die»Fahrende«, wie diese auch genannt wird.) 1*


