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Vesuvius: für was geschlechte doch), und für welche erst spät die schleppende moderne fügung: aas für, zas ron in allgemeinen gebrauch gekommen ist, die zwar be Fischart auch schon, doch selten erscheint(Flohatz: was hör ich lur ein geschrey), bei Opitz aber schon überwiegt, und von der wir nach J. Grimms vor gange wol thäten, zu der älteren weise zurück zu kehren.
3. aufsetgen ist pfropfen vgl. M. Sebis Siben Bücher von dem Feldbau. Strassb. Jobin 1580. fol. S. 328 u. a.
Durch das ganze kleine gedicht, wie auch durch die im Reveille matin enthaltenen lässt sich sehr augenscheinlich die regel verfolgen, welche damals hinsichtlich des ge- brauchs der grosseu(anfangs)buchstaben beobachtet wurde: nicht äusserliche, ganz ab- stracte merkmalo, wie heut zu tage, bestimten damals den gebrauch der initialen, son- dern lediglich der sinn: die hervorzuhebenden wörter wurden gross geschrieben; so kön- nen lust und fleiss kein initialen bekommen, weil beide wörter ihrem sinne nach von ereς bestimt werden; so ist v. 185 kindtich der accentuierte begriff, und eben so v. 186 regieren u. S. W.
4. elican ein pfläntzlein ist so construiert, als wäre es von dem verbum selbst, nicht von den verbalsubstautiven setzung u. s. w. regiert. ähnlich Ehezuchtb. 1578 C3b:
Ja die Reden sint ein anzeygung
Des Gemüts gheimnus vnd jnerster neygung; ähnlich ist auch Eygenwissenliche coutrafeytungen 1573 Bijb: zuo erstattung vnd wider- gäntzung der kirchen einigung. und ganz eben so Nurner vom grossen luth. Narren 1522. 4. Miija:
Darumb ich bin zuo rettung kumen
Mit grosser eil mein vatterland. doch scheint diese construction nur möglich zu sein, wenn das regierte substantivum nach dem regierenden verbalsubstantivum steht und nicht von einem adjectivum begleitet wird vgl. Ehezuchtb. 1578 D2a: val des Lebens erhaltung vnd der Nachkommenschaft ver- waltung.
10. frosl ist im elsassischen dialect femininum; z. b. Sebis Feldbau s. 344 u. oft.
34. glen!s, lenz, frühling. Schmeller 2, 94.
39. wa die alte form st. ,ο ſindet sich noch sonst häufig bei Fischart z. b. Garg 1582 E4b— E5a: wa sind die Königskuchen— wa langt man die Emaushammen— wa verschenckt man den namen, wa gibt man die häflin zusammen u. s. w., in welcher stelle schon 1582 einigemal wo mit wa wechselt, während 1608 das wa völlig ver- schwanden ist.
51. anmulaung, natürliche anlage, triebe, ein bei Fischart häufiges wort z. b. Ehezuchtb. Na wo von»Phöuik des Achillis Hofmeister« gesagt wird.


