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verstehe ich 61° wanlic von Johannes. aus diesem gebrauche erst kann für wan, wenn dies wort mit dem hier besprochenen identisch ist, was ich noch bezweifle, die spätere bedeutung: hoffnung geflossen sein; in dieser abstzactos bedeutung verlor sich der plural ganz natürlich: er haftete nur uoch in den alten epischen, wie ich glaube mythologischen formeln. jenen physischen sinn könnte man nun auch etwa dem wauom nahton bidun undar iro bordon unterlegen: sie warteten unter-den hellen zeichen(unter dem gang des mondes und der sterne zwischen den wolken) bis zur morgendämmerung in den nächten (dies wäre wol auch unter den„glauznächten“ Grimms a. a. o. s. 75 zu verstehen 2)— wenn man nicht den mythologischen sinn vorzieht:„unter günstigen himmelszeichen“ auf welche die zur nachtwache ausgestellten krieger wahrscheinlich zu achten pflegten. doch kann es auch noch einfacher genommen werden: unter ihren schilden wachsam hervor- blickend, warteten sie in den nächten; schilde und nacht sind das bedeckende, die warhenden das, wie licht und kind in den anderen beispielen, aus der dunkeln verhüllung hervorbrechende. eine epische forniel aus alten kriegsgesängen wird man in dieser stelle auf jeden fall anzuerkennen haben 1).
NAATURANSCHMAUUNG.
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Sehen wir hier die lebhafte, tiefe und ernste gottesahnung des heidnischen Deutschen, die doch nichts anderes ist, als ein erhabenes, hochgesteigertes naturgefühl, auf die
1) die wurzel von wan s. Gr. 2, 55 no. 569; ihr allgemeinster sinn muss gleichfalls der des hellwerdens sein: goth. vinja, pascuum, die lichte stelle im walde, der platz voll keimender, aus der erde hervorbrechender pflanzen; wini vielleicht der weidegenosse, markgenosse, daher der freund, der vertraute, treue; alsdann wäre goth. vans, vacuus, vanus, nicht eben die verneinung des urbegriffs, sondern dessen specialisierung: wo es licht, hell, leer ist(wo gelichtet ist, keine bäume stehen); vunjan folgte aus der bedeutung des ersten lautes: stätten der ansiedelung waren lichte stellen voll weide. daher würde sich sehr ungezwungen erklären, wie die heimat Hel. 11ο hem wanama genannt werden konnte, sehwerlich ein für diesen fall, die beschreibung von Bethlehem, erfundener ausdruck, vielmehr ein altvolksmässiger, epischer: die heimat, welche hell und friedlich aus dem waldesdunkel hervorleuchtet, wenn man nicht ausserdem noch an Tacit. Germ. e. 16.(quaedam loca diligentius illi- nunt terra ita pura ac splendente, ut picturam ac lineamenta colorum imitetur), an tigelfäh Andr. 842 und an stänfäh denken will, was im Beovulf und Andreas zwar nur von den strassen gesägt wird, dennoch aber ein zug in der schilderung der wanamon hèêm, der hellen heimat, sein könnte. zu-dieser wurzel und nicht unwahrscheinlich eben zu dem mythologischen sinne derselben, wie er im Héliand vorliegt, gehören die ahd. ceigennameu: Wan, Wanes, Wanbolt(Eberh. trad. fuld.); Wanfrit, Wanicho, Wanilo, Waninc, Wanulf, Wanbert, Wanger(Tradit. Wizenb.); auch wol Unuwan(Unewan); wahrscheinlich sämtlich mit a, nicht a.
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