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(lueidae speciei) entkleidèt; der regen, welcher als ein göttliches wunderzeichen die sinflut erzeugte, heisst S51 torhtrgne(aquarum decursus lucidus); Noah wird, als er das opfer des zehntens anordnet, 90²⁸ torhtmoôd häle, vir lucidi ingenii genannt, und der engel, welcher dem Nebukadnezar erscheint, redet zu ihm 248 1° torhlan reorde, clara voce. wenn auch dieses letztere sich ganz wol auf die bekannte übertragung der epitheta des lichts auf die schilderung der töne beziehen lässt, so darf doch die erscheinung des engels, welcher im Hèliand thiu berhtun giscapu bringt, keinesweges aussèr anschlag bleiben: die torhtan reorde führt der engel eben als leuchtende erscheinung, nicht darum, weil. er läaut spricht. sehr bestimt endlich ist die hinweisung auf einen solchen gebrauch von tohrt 199²⁸⁹: dägvôma becom ofer gar secges, godes beäcna sum, morgen maere torht. auch das ahd. zoraht, welches sich früb schon abstumpfte, so dass es die. verstärkung auga— (ougazoraht oculis clarum) an sich zog, uud in die niederdeutsche form zorft übergieng (Graff 5, 705— 706) zeigt noch deutlich genug seine ursprüngliche bedeutung: die helligkeit der himmelskörper und die offenbarungen gottes zu bezeichnen; Notker sagt: samo Zorft sint so sternen, diu zorfta sunna, Zzorfti des himeles u. a.; in dem älteren Diatessaron des angeblichen Tatian wird ougazorahton ganz eigens von der offenbarung Goftes des vaters durch den sohn und von den erscheinungen Christi nach der auferstehung gebraucht;. einmal(Sch. 164° u. 1651) wechselt es mit offanòn zur übersetzung von εavlosi ab. mhd. scheint das wort bereits ausgestorben, wenigstens kann ich mich nicht entsinnen, es gelesen zu haben.— die behrtun giscapu haben gleichfalls eine ags. parallele: Elene 789 bittet Judas den Herrn thurg thät beorhte gesceap, ihm das kreuz zu zeigen; mit diesem beorhtan gesceape ist nun nichts anderes gemeint, als die unmittelbar vorher er- wähnte begebenheit: die göttliche offenbarung, die theophamio, durch welche dem Moses die gebeine Josephs angezeigt worden waren.
Die engel, welche hier mit den attributen der heidnischen gotteserscheinungen, als die behrtun giscapu bringend dargestellt werden, tragen auch sonst einzelne züge der heidnischen mythologie. während der dichter die beschreibung der gestalt der engel durch das ganze gedicht vermieden hat, erscheint am ende, bei der schilderung der auferstehung Christi 171²³ der engel daherfahrend im federgeiwande(quam faran an felherhamon; vom feder- kleid der vögel 50 11 farad an fetherhamon) der Freyja, der Nornen und Wielands(Grimm d. Myth. 279. 398— 399. N. Müller altd. Relig. 312. 353), und zwar nahet er mit lautem getöne(suogan quam), wozu der text des evangeliums keine veranlassung bot, so dass ich auch hierin einen aus dem mythus von den walküren entlehnten zug suchen möchte: es ist der rauschende flug einer auf den wolken fahrenden wolkandrüt, welcher hier auf den engel übertragen wird, um dem Sachsen das imposante der engelserscheinung durch erinnerung an analoge erscheinungen aus dem kreise der ihm geläufigen vorstellungen nahe zu legen. lassen wir die beziehung dieses suogan quam engil thes alowaldon obana


