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zuvenire et ſimul ore fuavi adaptate exſpirare poteſt, oen- fecundds Cantorem verum.*)
At vero eum celahremus muſicum praeſtantiorem et can- torum principem, qui, utpote horum ommium creator, har- monide quoque deſiderio,(duod folus nudusque cantus non, niſi obfcure et quafi per praefagia excitat,) adhibitis fimul inſtrumentis muficis, lucide et aberte fatisfacere poteſt. Eſt nempe harmonia,(fenfa muſico latiori,) aut affnium, aut discrepantium affectuum patefactio contemporalis, quae, dum in fonorum certamine et convenientia variationes unius prin- ſus aperit, animo pracbet Vnitatemn vi, ſiVe
cipalis fen entis fenſum fecundantem.**)
requiei vig
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Reſtat
*)„Die Verwandfchaft von Maſſk und Poeſie,(Ton und Wort, Gefühl und Vorſtellung), faſt noch nie genauer berückfichtigt, zeigt ſich auf dem Puncte, wo das Gefühl durch die Vorſtellung im Gedichte aufgeregt, und
dargeſtellt, aber das Umnausfprechliche deffelben, durch den rei-. nen Ton vollkommen mitgetheilt wird. Vollendete Darſtellung des Gefühles ftrebt unwillkührlich Gefang zu werden. Der göttliche Ce- danke findet eine Ceifterſtimme; die Uebergänge der Begriffslprache fülft die Urfprache des IHlerzens aus.“ Sie fere invenics in: TIeidh. Iahrb. Phi- Iol. 1010. pag. 356. fedq.; ubi fab examen revocatur: Reichiards Compoſf- tion der Göthe'fchen Cefangflücke. 3
**½) Es läfst ſich leicht darthum, daſs das Gegenbtld von dem, was in der Mu- ſik die Harmonie der Töne iſt, in der Dichtkunſt die innere Verbindung
der. Begriffe fey. Den Rhythmus haben beyde Künſte gemein; aber die Nlufik konnt in dem doppelten Contrapuncte eine Art der Harmonie, de- ren Blemente nicht Töne, fomlern Tonrhythmen ſind. Das Gegenbild da- von würde in der Poeſie zu ſinden feyn in der inneren Ilarmonie der Be- griffe und der Gegeneinanderſtellung diefer Begriſts Harmonien.“ Apel in: Muſical. Zeitg. 1806. pag. 457.— 3


