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Herman zu Grünberg, auf Lebzeiten 1 Talent Denare, 4 Gänſe, 4 Hühner und ½ Malter Käſe ³) jährlich für die Güter, welche ſie dem Kloſter übergeben; auch ſoll ſie bis zu ihrem Tode in dem Hauſe des Kloſters zu Grünberg ihre Wohnung haben ³³). Im Jahr 1286 verſchreibt Propſt Balduin— pro salute animae— dem Kloſter W. die Mühle zu Ittinshuſen(Ettingshauſen) mit 10 soll. denar. jährlich, wovon 5 soll. dem Prieſter zufallen ſollen, der wöchentlich eine Meſſe an dem Altare für ihn leſen werde ³*). Im Jahre 1291 verkaufen Gertrudis, genannt Gul⸗ dene, und ihre Söhne Mengotus und Johannes ihre Güter zu Queckborn dem Kloſter W. für 28 Mark 3s). Im Jahre 1293 verkauft Johannes, Ritter von Buſeck, mit Einwilligung ſeiner Söhne Johannes, Dymar und Ludwig, ſowie ſeiner Enkel dem Kloſter W. ſeinen Hof in Queck⸗ born mit Zubehör für 33 Mark ³⁵). Im Jahre 1303 verſchreibt Happel, Bürger zu Grünberg, dem Kloſter W. als Pacht von einem dem Kloſter zuſtehenden Brodſ charren in der Stadt jährlich 5 soll. den. ⁴). Im Jahre 1305 verkauft Johannes von Queckborn an Jutta von Burkhardsfelden, Meiſterin zu Wirberg, ſeine Güter zu Wetterfeld 41). Im Jahre 1306 ver⸗ kauft Jutta, des Ritters Johannes gen. von Beheym hinterlaſſene Tochter, dem Kloſter W. Güter zu Merlau mit jährlichen Einkünften von 8 soll. den. 1 Meſte Mohn, 2 Gänſen, 2 Hühnern und 1 Faſtnachtshuhn ⁴²). In demſelben Jahre verkauft Ludwig, gen. Lundorf, Bürger in Grünberg, dem Kloſter W. ſeine Güter in Reiskirchen für 30 Mark Denare, welche Güter in demſelben Jahre an Winther von Horbach verliehen wurden ⁴³²). Im Jahre 1308 verkaufen Propſt Gottfried, Magiſtra Bertha von Cleeberg und der Convent zu Wirberg dem Kloſter Arnsburg ihren Wald nneben dem Höhler“ ⁴⁴). Im Jahre 1323 verzichten Propſt Eckhard, Meiſterin Odegeba und Convent des Kloſters W. für ihre Conventualen Hedwig, Methilde und Eliſabeth, Töchter des Ritters Gottfried Leſchen ſel. auf eine jährliche Penſion von Gütern zu Nuwenheim(Naunheim) ²⁸⁵). Im Jahre 1327 ſchenkt Rupert von Merlau dem Kloſter W. Gefälle zu Weyzelſaſſin(sex solidos den. cum dimidio solido in molendino sito in villa Weytzelsassin) und Oliſtorf(sex soll. den. in quodam bono sito in villa Olistorf) ⁴⁸) u. ſ. w.
³³) Ein Malter Käſe wurde zu 30 Stück gerechnet. ³⁵) Baur, Urkunden zur heſſ. Geſch. Nr. 250, S. 182.
³)) Baur a. a. O. Nr. 257, S. 186.. ³⁵) Baur a. a. O. Nr. 269, S. 196. ³²) Baur a. a. O. Nr. 278, S. 200. ⁴⁰) Baur a. a. O. Nr. 434, S. 309. *¹) Baur a. a. O. Nr. 443, S. 314. ¹²) Baur a. a. O. Nr. 445, S. 315.
²³) Baur a. a. O. Nr. 448, S. 316.
*) Allerunterth. Supplik in S. Kloſt. Arnsburg Beil. S. 74 u. 128.— Höhler hieß ein zum größten Theile dem Kloſter Arnsburg gehöriger Wald bei Albach(Wagner, Wüſtungen S. 146)
*³) Guden. Cod. dipl. T. IV, p. 1035.
³⁴) Wenck, Urk. Th. II, S. 306.— Weyzelſaſſin iſt das jetzige Wettſaßen im Kirchſpiele Niederohmen, Oliſtorf ohne Zweifel das nicht weit davon gelegene Ilsdorf(Landau, Beſchr. des Gaues Wettereiba S. 174).


