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fest. Es kommt im Knaben selbst das natürliche Uebergewicht seiner Liebe zur Natur in Vergleich mit manchen andern Schul- disciplinen hinzu, und bewirkt, dass auch bei geringer Stunden- zahl jene Liebe fast zum Hang wird, und dass man, während man z. B. beim Sprach- und mathematischen Unterrichte in der Regel mehr die Spornen brauchen muss, hier oft den Zügel an- zulegen sich genöthigt sieht. Aufs Höchste aber muss diese Liebe zur Natur angeregt werden, wenn der naturgeschichtliche Unter- richt so weit als möglich vom Bücher- und Stubenunterrichte entfernt, und zum Theil in der freien Natur gegeben wird, indem der Lehrer, nicht geizig mit seiner Zeit und aus Liebe zur Ju- gend, manche Nachmittagsstunden, auf die nämlich dieser Unter- richt am besten zu verlegen wäre, zum Aufsuchen der Pflanzen, Steine und Thiere in der Natur anwendet, dort gleich an Ort und Stelle die nöthigen Belehrungen mittheilt, und die Sammlung und Beobachtung auch oſt über die pflichtschuldige Zeit aus- dehnt. Ist der Lehrer so liebevoll und sein Untterricht so le- bendig, so wüssten wir für jetzt nicht, wie dieser Unterricht
naturgemässer eingerichtet werden könnte.


