Aufsatz 
Ueber Begriff, Bedeutung und Methode der geographischen Unterrichts / Friedrich Carl Reinhard Ritter
Entstehung
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II.

So wie nach den Scholastikern Gott Alles erkennt, weil er es erschafft: o

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bringt das Kind nur ins geistige Er- schaffen hinein; die Fertigkeit des er- kennenden Aufmerkens folgt sodann von selber.

Jean Paul in der Levana II. p. 363.

Nach diesen Andeutungen über den Begriff der Geographie und ihr Verhältniss zu andern Wissenschaften der Akademie und der Schule sei es uns vergönnt, noch einige Bemerkungen über die Methode derselben zu machen. Was zuvörderst die Ver- theilung des Stofles auf die verschiedenen Stufen oder Curse des Gymnasialunterrichtes betrifft: so bekenne ich mich von Herzen zur Ansicht derer*), die, ohne alle Nebenrücksichten auf fremde Disciplinen, einer einfachen, aus der Natur der Wissenschaft und der Schüler hergenommenen Eintheilung folgen, und eben weil sie in beider Rücksicht naturgemäss verfahren, die Geographie

doch auch zur sichern Grundlage und treuen Gehülfin anderer

») Selten in seinem hodegetischen Handbuch 2tes Bändchen. A. v. Roon in: Anfangsgründe der Erd- Völker- und Staatenkunde, v. Raumer in: Lehrbuch der allgem. Geographie. Sven Agren in: Allgemeines Lehrbuch. Erste Abth. Phys. Erdbeschreibung. Gutsmuths in: Methodik des geographischen Unter-

richts.