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beweist, dessen wesentlicher Inhalt fast ganz auch in den geo- graphischen Unterricht aufgenommen werden muss.
Endlich aber werden so vorbereitete Schüler auch reif für das akademische Studium der Naturwissenschaften sein, da sonst ohne guten Unterricht in den Realien die jungen Leute gewöhn- lich in Rücksicht der Naturwissenschaften auf der Akademie in eine ganz neue Welt treten müssen.
Also Einheit des geographischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts, gleichwie die Erde nicht von ihrem Leben und ih- ren Geschöpfen getrennt werden kann! Und sowie der Sprach- unterricht erst dann rechtes Gedeihen hat, wenn Grammatik, Er- klärung der Schriftsteller, schriftliche Uebertragungen in die fremde Sprache und Sprechübungen nur Ein Ganzes ausmachen, dessen einzelne Theile sich wechselsweise die Hand reichen, und wo möglich in der Hand Eines Lehrers liegen; so scheint eine ähnliche Verbindung auch zwischen der Geographie und wenig- stens einem Theile der Naturkunde, nämlich der Naturgerchichte aus ihrem Begriffe hervorzugehen und ein unabweisliches Bedürſ- niss der Schule zu sein. Dann werden vielleicht die Klagen der Lehrer über Mangel an Zeit für den Unterricht in diesen Fächern und über Vergesslichkeit des Erlernten verstummen. Einheit macht auch hier stark und richtet viel aus; denn was man im
Zusammenhange erkennt, hält sich gegenseitig im Bewusstsein


