unter denen Alles, was lebet auf der Erde, entsteht und sich verändert. Wie wahr sagt daher Göthe in den Wahlverwandt- schaften(Buch 2. Cap. 7. aus Ottiliens Tagebuche, von welcher schönen Stelle hier nur Eins und das Andere stehen mag):»Manch- mal, wenn mich ein neugieriges Verlangen nach solchen aben- teuerlichen Dingen«(Affen, Pabageyen und Mohren)»anwandelte, habe ich den Reisenden beneidet, der solche Wunder mit andern Wundern in lebendiger alltäglicher Verbindung sieht.«—»Nur der Naturforscher ist verehrungswerth, der uns das Fremdeste, Seltsamste, mit seiner Localität, mit aller Nachbarschaft, jedes- mal in dem eigensten Elemente zu schildern und darzustellen weiss. Wie gern möchte ich nur einmal Humboldten erzählen hören.«
Dass aber in formaler Rücksicht die Uebung der Seelen- kräfte besser, leichter und angenehmer bei Vereinigung, als bei Lerstückelung der Naturbetrachtung von Statten geht, ergibt sich wohl von selbst.
Also nicht ein gesondertes, möglichst vollständiges System von Mineralogie, Botanik, Zoologie u. s. w.; sondern nur eine Auswahl des Merkwürdigsten und Nützlichsten nach dem System; dabei aber stete Hinweisung auf die natürliche Unter- und Ueber- ordnung in der Natur selbst und Anleitung, die Gegenstände
nach diesem System zu ordnen, damit nicht vor lauter Systemen


