10
ſchmeichelhafte eheis in dem Intelligenzblatt der A.
f. L. Zeit. No. XIX. zuſchreiben muß, haben meine Arbeit
1 fuͤr obigen Zweck gaͤnzlich geeignet befunden. 6. Verſtandesubungen. Obgleich jeber Schulunterricht dahin gehen ſollte,
1 die Seelentraͤfte des Kindes, des Knabens, des Juͤng⸗ lings in Thaͤtigkeit zu ſetzen, zu ſtaͤrken, zu. vermehren;
ſo iſt es doch nothibendig, die Verſtandesuͤbungentu ei⸗ nem eignen, beſondern Gegenſtand der Jugendbildung
zu machen. Daher iſe meine Bemuͤhung dahin gerichtet,
das Nachdenken meiner Zoͤglinge zu wecken, ihre Ur⸗
theilskraft zu beſchaftigen, in Thaͤtigkeit zu ſetzen, zu e
leiten, ihre dunkeln Vorſtellungen aufzuhellen, zu be⸗ richtigen, und mittelſt Sokratiſcher Lehrart zu klaren Begriſten zu erheben, wobei ich Peſtalozzis Grund⸗
ſaͤtzen folge. Mein Hauptaugenmerk dabei iſt, ſie logiſch 89 fals 8 Anſchauung.
tig denken zu lehren. Durch ſinnliche 2 G . ſolcher Gegenſtaͤnde aus der Natur, die ich fuͤr die Verſtandesuͤbungen foͤrderlich ſinde, ſüche ich den Vor⸗ trag faßlicher, den Untereicht anziehender und den Kin⸗ dern annehmlicher zu machen. Hiezu giebt mir ſehr Vvortheilhafte Gelegenheit die
3 7. Natu rgeſchichte, 1
1
welche ſo gemeinnuͤtzige, intereſſante, ſelbſt das Kind
angenehm unterhaltende Wiſſenſchaft, genng Gegenſtaͤn⸗
de fuͤr obigen weck arbieter Fuͤr die Erwachſenern
Verbreite ich mich, wie es ſich von ſelbſt verſteht, uͤber wichtigere Gegenſtaͤnde derſelben.*
8. Naturlehre. Eine Auleitung der Jugend zum Nachdenken uͤber die
Hrſachen, uͤber die Gruͤnde der natarlichen Erſcheinungen ſo wie uͤber den Bau, die Einrichtung und Orbnung der
Mehrers Sächverſtaͤndige, denen ich bas Muſpl. mitgetheilt, und der 9 irgend Einem ich die mir allzu-⸗
„=e
bn


