zaß es dieſe geizdhuhich bedeutende Schwvierigkeit in
kurzer Zeit mit Luſt beſtegt; und ohne Anſtrengung
die noͤthige Fertigkeit im Leſen dieſer Sprache erlangt.
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Vorzuͤgliche Aufmerkſamkeit wird auch auf das fran⸗⸗
zoͤſiſche deſen gewendet, zu welchem Behufe ein National⸗ ranzoſe angeſtellt iſt, um vom Anfange an dem inde die
icht franzöſtſche Pronunziazion, frei von dem. deutſch⸗ franzöſiſchen Atzent beizubringen, und die Sprachorgane
faͤr wahren franzoſiſchen Wohllaut zu bilden. 2. Schreiben.
An den vorbenannten unrerriht ſehließt ſich natuͤrlich
die Anweiſung zum deutſch, he raiſch und franzoſi ch Schreiben an, elche der bekanntlich geſchickte Se 8 lehrer Herr Curlaͤnder ert eilt, wobei zugleich fuͤr Beſchaͤftigung des Geiſtes ge orgt wird.
3. Zeichnen.
Den Unterricht in dieſer ſo vielfaͤltig nuͤtzlichen ſchð⸗ uſtler bekannte Herr Beudix
nen Kunſt hat der als Kuͤuſtler beka uͤbernommen; und wird derſelbe nicht oberf chlich und bloß zum Zeitvertreibe der Kinder, ſoudern mit J aͤckſicht auf reellen Nutzen faͤr kuͤnftige Beſtimmung: 3. B. bei techniſchen Unternehmungen u. dergl. betrleben. 4. Sprachen. a. dentſche Sprache. Beim Unterricht in der Grammatik habe ich mich nicht auf den Vortrag trockner Negeln beſchraͤnkt, ſondern ſtets Verſtandesuͤbungen damit verbunden, wobeii nich bemuͤhe, meine Schuͤler zu logiſch und grammatiſe richtiger und rhekoriſch ſchoͤer Verbindung der Gedanken zu leiren, und ſie au dieſem Wege zum Entwerfen klei⸗ nerer und groͤßerer, beſonders auch kaufmaͤnuiſcher Aufſaͤtze vorzubereiten..
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