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ich getroſt im Stllen fort, ohne auf Belohnung mei⸗ ner Muͤhe, ohne auf Verguͤtigung meines auf andere Weiſe zu benutzenden Zeitaufwandes zu rechnen, oder rechnen zu koͤnnen.— — Da der Beſuch meiter Schule von jedem Schul⸗ reunde mir zu jeder Zeit willkommen iſt ſo fern er keine Stoͤrung, keine nachtheilige Unterbrechung des Unter⸗ richts verurſacht, ſo beehrten mehrere geſchaͤtzte Paͤ⸗ dagogen, wie auch gebildete, angeſehene Hausvaͤter dieſelbe oͤfter mit ihrer Gegenwart. Ihrer Zufriedenheit mit dem Aeuſſern und Innern meiner Anſtalt, ſo wie mit meinen Bemühungen und deren Erfoig, verdanke ich die Empfehlung meiner Schule, wodurch die An⸗ ahl meiner Zoͤglinge bis auf 10 Soͤhne gebildeter amilien ſich Lerme et hat. 1- 1. So wenig ich geneigt war, auſſer meiner, in der nu Deſſan von den Herrn D. Fr nkel und Wolff herausgegebenen Monathsſchrift. Sulamith(im ¹ Jahrg. 1. Heft 8. abgedruckten Aufforderung an. dis udiſchen ausvaͤter in Berlin, oͤffentlich etwas uͤber meine Anſtalt zu ſagen ſo habe ich doch den Wuͤnſchen:— eine Ueberſicht des lanes, der äußern und innern Einrichtung meiner chule, der Tehrgegenſtaͤnde, deren Behandlung ꝛc. bekannter zu machen, Zeuuͤgen muͤſſen, um die Eltern, welche geſonnen ſind, ihre Soͤhne meiner Anſtalt anzuver⸗ tranen, in den Stand zu ſetzen, beurtheilen zu koͤnnen, was in derſelben geleiſtet wird. Eine Pruͤfung⸗ wel⸗ cher ich meine lieben Zöglinge gern unterwerfe, wird diejenigen Eltern, die ſich fuͤr meine Schuie kuͤnftig intereſſiren wollen, von dem, was bereits geleiſtek, worden iſt, uͤberzeugen.
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VBei den geſammten Gegenſtaͤnden des Unterrichts und der Bildung meiner Zöglinge habe ich den beſon⸗, dern Zweck meines Inſtituts, als Schule fuͤr die Ju⸗ Zend jüdiſcher Nation, mit Hinſicht auf die Einrichtung


