Unter dem gelben Ragel ſteht die Erwerbung eir⸗ ues weißen(wie Silber gegen Gold), welcher auf der⸗ felzen ſchwarzen Tafel in einer zweiten Colunme eingeſchla⸗ den wird..
Dariber habe ich aber noch eine beſondere Aufllarung geben, daß ich als unterſte Austeichnung die Zuerlen⸗ nung eines Taſchengeldes zugelaſſen habe⸗— was auf den erſten Anblick ſehr unädagogiſch klingen mag. Ich muß abet auf den Urſprung dieſer Ancrdunng zuregehen. Wenn das Kiud mit einem guten Zeugniſt aus der Schule — ſey es, welche es wolle,— heimkommt, ſo in es vun zn Großeltern oder ſonſtige Verwandten in üutgemeiner abſtht daſelbe mi Geld belohnen wonn, oder auch durch Terſprechangen von Geld bei tadeludem Zeug⸗ unſe den Fleiß fir die Falge anfenemm un wiſen meinen,
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zogen, un 3 dach ch muhte bald nach Grundung meiner Auſttdie ere htrung machen, daß aft die verͤndigſen Eiuen in deſe Baſehung nicht vorſchtig genug ſid. Dazu konnt, daß ne hansticen Selehnnngen ſehr ungleic ausſalen, nach Wlutahr und Zufall, und auch den minder Wurbihen tref⸗ fen, ſo daß aus den Vergleichungen der Schuler unter ſich in Hieſer Bezichung die Sache noch um vieles nachtheiliger wird. Ich glaubte daher, das Ganze unt nehnen zu uüſen, und beliumme unn jedezmal in der Cen⸗ ſur den Eltern den Betrag des zuzuerkennenden Taſchen⸗ Setdes, ſo wie auch, wenn der Schüler keine Arfprüche auf ei ſolches erworben hat. Zugleich aber, um auf eine an lelces anenn lenken, hobe ich die Zuerkemmung ei ues Taſchengeldes zur Ehrenſache gemacht, wonn es denn auch in den Augen der Kinder vollſändig gekommen iſt. Die Beſtimmung deſſelben wird darum abſichtlich ſo ſehr geriing gehalten, damit der Werth des Geldes, als
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