Aufsatz 
Beiträge zur Alexandersage : I. Die Alexandersage im "Seelentrost" ; II. Ein neues Bruchstück einer Handschrift des Julius Valerius / von Heinrich Fuchs
Entstehung
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schen. Daerom sel men guerne lesen, ende horen lesen, ende horen predicke, die le- ringhe der Heiligher Scrift, op dat die siel gespyst mach worden, ende gesterct tot allen doechde. Vole laden Ssyn die lesen waerlike Boke, van Consten, ende van Craften, ende Istorien van ouden Heren, die der Werelt dienen. Mer dat was al tyt uerlies, want daer en vonden si niet in der sielen salig- heit. Want alle die tyt, die wi onnuttelic toebrengen, daer moeten wi voir Gode reke- ninge of geuen. Want het mishaget Gode, qat mensche die Codeée dienen, gaerne waer- libe Boken lesen. Figuer. Sanctus Jhero- nymus die las op een tyd in eene Heyden- sche Boken, ende wort daer in ontslaep; ende sin geest wort ghebrocht voir den Ouersten Kechter, doe seide die Hechter tot Fheronymus, Wat mens bistu? Jherony- mas seide. lc ben een Kersten mensche. Doe Sseide die Kechter. CGi en syt geen Kersten mensche, want gi laest in eenen Heydenschen Boec, want daer was uwe syn: Want waer een Siin scat is, daer is Siin hert. Doe sieide die Kechter tot sine Dienaren. Neemten, ende slaet hem Sseer mit roeæden. Doe namen Ssi hem, ende sloe- Lgen hem seer mit roeden, so dat hi riep. Lieue Here! ontfermt myns! lc loue v, dat ic nymmermeer waerlibe Boken lesen en sel. Doe baden si voir hem, die bi den Kechten Sstonden, ende hi wort uerlost, ende gquam weder tot hem seluen, ende doe vant hi syn lichaem zeer mit roede geslegen. Doe lit hi alle die waerlike Boken after, ende hüi

Kint leve, daor umb saltu gern lesen und hoeren de lere der hilger Sschrift, da der selen troist an liget, up dat din sele ge- Spiset werde und gesterkt zo allen goeden werken.... Vele lude sind de da lesent werentliche boiche und hoerent der na und Verlesent alle ere arbeit, want si envindent dar neit der selen troist. Etsliche lude sint de da lesent boiche(fehlt Stuttg.) van Per- civalen,? van her Tristant,3 van her Dede- rich van dem Berne und van alle den Hunen, de der werelt deinden und neit gode. In den boichen is gein nutz, want man vindet dar niet der selen troist. dat enis neit anders dan zit verluis, und vur alle zit, de wir unnautzlichen zobrengen, moissen wir gots rede und antwerden geven.5 . man sal vlein de werentliche boiche, want dat mishaget unsem leven heren Lode, dat Lristen lude da inne viel lesen. Van dem alrehillichsten S. Jeeronimo. Sant ſeeronimus de wile dat hei werent- lich was so plach hei gern zo lesen werent- liche boich. Hei wart seich und wart ge- fort vur dat gerichte gots. Do sprach der richter zo emewat mans bistu? Hei sprachich bin ein kristenminsch. Do sprach der richter zo emedu bis gein Leristenmann, du leis gern werentliche boi- che- da din schatz an is da is din herz. Do sprach der richter zo sinen knechten nement in und geisselent mir in! Do na- men St in und slogen in so lange unz hei reifo leve here, erbarmet uch over mich, ich wil uch dat geloven und sweren, dat

¹ und nim ein exempel van unssem leven heren Jesu Kristo, der da sas in dem tempel under den wisen meisteren und hoirt und vraigde van der hilger schrift.

² Stuttg.: Pertinillen, Gieß.: persenolen, fehlt Hamb. und v. Arnsw.

³ So Hamb.; Stuttg.: Eristiani, Gieß.: tristrom, v. Arnsw.: tristran.

4 v. Arnsw. und Gieß.: van den alden hunen. Hamb.: den alten Recken.

5 v. Arnsw. und Hamb., fehlt Stuttg. und Gießen.

6 Es folgt jetzt ein Hinweis auf die Ritter, die König Artus' Hof suchten, und auf die Greifenfahrt Alexanders, ferner die Geschichte von Apollonius und dem goldenen Tisch, von dem Besuche der Königin von Saba in Jerusalem und von Ptolemäus Philadelphus, der das Alte Testament ins Griechische übersetzen ließ. Der Schluß dieser Erzählung lautet: Deser konink was ein heide; nochtant so lacht hei so groiße macht an de

boicher der hilger schrift.

Vil me sal ein kristenminsch dar na stain, dat hei lese und hoere de boicher der

hilger schrift, da der selen troist an liget, und man sal vlein de werentliche boiche, want dat mishaget usw.