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binzu. Die leichtern Regeln der Wortfuͤgung werden erklaͤrt und durch Beiſpiele anſchaulich gemacht. Um die Grundſaͤtze der Synta⸗ ris den Schuͤlern noch gelaͤufiger und deutlicher zu machen, findet in den Exercitien⸗Stunden eine nochmahlige Erlaͤuterung der Regeln Statt, welche in der zu uͤberſetzenden Aufgabe zum erſtenmahl, oder vorzuͤglich zur Anwendung kommen. Die Exerecitien ſelbſt beſtehen in kurzen Saͤtzen und leichten Erzaͤhlungen. Bei dem Corrigiren der Fehler wird wieder auf die vernachlaͤſſigte Regel zuruͤckgewieſen, und die kleinſte Summe der Fehler fuͤhrt den Schuͤler auf die erſte Stelle ſeiner Ordnung. Auſſer dem Leſebuch von Gedike werden hier noch Phaͤdrus, Nepos und Eutropius zum muͤndlichen und ſchriftlichen Ueberſetzen gebraucht.
Eine noch groͤßere Erweiterung erhaͤlt der Unterricht im Lateini ſchen in Secunda. Auſſer der von Herrn Profeſſor Zimmermann herausgegebenen Anthologie, der Epigrammenleſe aus Martial, und Ovids Metamorphoſen werden hier abwechſelnd Caͤſar, Juſtin und Curtius erklaͤrt. Auf jeden zu erklaͤrenden Abſchnitt muͤſſen die Schuͤ⸗ ler ſich vorbereiten, und eine ſchriftliche Ueberſetzung deſſelben in der naͤchſten Stunde liefern und vorleſen. Die Wortfuͤgung wird hier vollſtändig abgehandelt, und groͤßere und ſchwerere Exercitien werden zu Hauſe und in der Schule ausgearbeitet. In dieſen ſo wie in an⸗ dern Lectionen bleibt ebenfalls das Eertiren nicht unbenutzt.
In der erſten Claſſe hoͤrt die Erklaͤrung der Grammatik in be⸗ ſonderen Lehrſtunden auf; aber bei den lateiniſchen Styl⸗Uebungen, ſo wie bei der Interpretation der Schriftſteller wird immer, wo es noͤthig iſt, darauf zuruͤckgewieſen und die Bedeutung und Anwendung der Regeln aufs neue gezeigt. Die Schriftſteller, welche hier gele⸗ ſen werden, ſind Virgil, Horaz, Juvenal, Cicero, Livius, Taci⸗ tus, Terenz, Sueton u. ſ. w. Die Erklaͤrung derſelben iſt theils ſtatariſch, theils curſoriſch. Bei de erſteren wird vorzuͤglich Ruͤckſicht
3. darauf


