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Iuos 354erev. Es ist dies der Odem, der bei Noses dem ersten Menschen eingehaucht wird, und hauptsächlich un- ter den Griechen galt seit Anaxagoras(4)„(daher dieses Lehre seines Schülers Euripides(5),) der Aether als die lebens- wirkende Ursache im Menschen und das belebende Princip in der ganzen Natur, so dass Manche ihn mit der Intelli- genz des Anaxagoras verwechseln. Auch nach Anaximenes, Diogenes von Apollonia u. A. war die Seele nichts anders als Luft, wahrscheinlich ganz in dem Geiste der gemeinen Vor- stellungsart(6). Das Wort rν bezeichnete in nachfolgen- der Zeit in wwissenschaftlichem Sinne noch völlig den Ho- merischen Begriff der Lebensthätigkeit, und galt in so fern als der unterste Theil des ganzen Geistes, welcher zugleich Thieren und Pflanzen gemein ist(7).
Derselben JNy, die wir auf der Oberwelt als Luft
und Leben tennen gelernt, Lgnen wir im Hades, und sie
( Barnes zu Eurip. Suppl. 1139. Anaxagoras unterschied die S„³* als Princip der Animalität von dem veõ; als Princip der Vernunft, Tennemann Gesch. d. Ph. B. I. S. 226.
(5) Z. B. Eurip. Suppl. 532. ff. 11359. Helen. 500. 619. 1022 1135. und die Fragmente bei Clem. Alex. 8. 455. ed. Par. 750. Sext. Empir. adv. Mathem. X, 315. u. 8. 560. Philo Jud. S. 946. M. Antonin. VII, 50. Plut. Opp. Mor. 8. 1675.
(6) Tennemann a. a. O. 8. 757.
(7) Z. B. lei den Pythagorüern. Bei Philolaus ist der Athem-


