Altertum 1901 u. a., besonders aber gegen Wilamswitz' Gutachten für die Juni-Konferenz 1900.
23) Vergleiche hierzu besonders den Aufsatz: Zur Einführung, von Matthias in der Monatsschrift für höhere Schulen, herausgegeben von Köpke und Matthias, Jahrg. I, Ileft 1, ferner Wehrmann, Realschule und allgemeine Bildung, Jahresbericht, Kreuznach 1900. Eine Zusammen- stellung wird der Jahresbericht der Oberrealschule zu Marburg 1902 bringen.
24) Ein Aufsatz in der Kölnischen Zeitung vom 9. Juni 1900 sagt allerdings klipp und klar:„Mathematik ist kein logisches Bildungsmittel“. Gneisse„beweist“ sogar, dass für die allgemeine Schulung des Geistes die mathematischen Aufgaben ganz zu entbehren wären, in einem Buche: UÜber den Wert der mathematischen und sprachlichen Aufgaben für die Ausbildung des Geistes, Berlin. Man vergl. damit nur die Arbeiten Prof. Baumanns in Göttingen, besonders seine Realwissenschaftliche Begründung der Moral, des Rechts und der Gotteslehre, auch seinen Vortrag: Gym- nasium und Realgymnasium verglichen nach ihrem Bildungswerte, und Ziegler a. a. O. S. 50!
25) Pietzker, Das humanistische Element im exakt-wissenschaftlichen Unterrichte. Nordhausen 1894, und manche Arbeiten von Schwalbe.
26) Cauer, Finis Gynmasii.
27) Natürlich soll damit nicht etwa die alte, längst abgethane Mähr von der besonderen mathematischen Beanlagung wieder aufgefrischt werden. Jeder, dessen Verstand überhaupt entwicklungsfähig ist, kann Mathematik lernen, nur müssen hier besonders die Grundlagen sicher gelehrt werden, was freilich im Gymnasium bei nur drei Stunden Unter- richt in den Tertien kaum möglich ist.
28) Z. B. Delbrück in den Preussischen Jahrbüchern, Natorp, Cauer, auch Muff, wenn er S. 77 sagt:„So sehr ich es auch unsern Arzten wünschte, dass sie die Höhenluft unsers Griechentums geatmet hätten..... 6 Ergötzlich ist, wie ganz anders Kämmel die 14 000 Unterschriften von „Männern aus allen Berufsständen“(ich habe eine ganze Anzahl von Studenten darunter gefunden) unter der Braunschweiger Erklärung des Deutschen Gymnasialvereins vom 5. Juni 1900 beurteilt als die 12 000 Unterschriften unter der Berliner Erklärung vom 5. Mai dess. Js. A. a. O0. S. 80 und 64. Sehr interessant ist hierzu auch: Griesbach, Erwägungen über die juristischen Gutachten u. s. W. Berlin 1900.
29) Es sei noch auf das vorzügliche Schlusswort in Achelis, Die Wandlungen der Pädagogik, Berlin 1901, S. 200— 204, hingewiesen. Die letzten Worte lauten:„Dass aber nur die Antike wahren Idealismus hervorzubringen vermõöge, ist eine so abentenerliche Behauptung, dass diese Insinuation(anders lässt sie sich kaum bezeichnen) auch allmählich


