Anmerkungen.
Vorstehende Ausführungen wurden dargeboten am 6. Februar 1902 in einem Vortrage über Schulangelegenheiten, zu dem ich von„Freunden regen evangclischen Gemeindelebens zu Marburg“ wiederholt aufgefordert worden bin. Sie wurden auf vielfachen Wunsch hin dem Drucke über- geben. Zu diesem Zwecke sind Anmerkungen hinzugefügt und an wenigen Stellen geringfügige Veränderungen oder Streichungen vor- genommen, die notwendig erschienen, um Missverständnissen vorzubeugen.
1) Die neueste Schöpfung auf diesem Gebiete sind Handelshoch- schulen, wie in Leipzig, Aachen, Köln, oder die Akademie für Sozial- und Handels-Wissenschaften in Frankfurt a. M.
2) Dr. W. Schuppe, Was ist Bildung? im Anschlusse an die Petition um Zulassung der Realgymmasialabiturienten zum juristischen Studium. Berlin 1900.
3) Paulsen in dem Artikel: Bildung. Reins Handbuch der Päda- gogik II. S. 415. 5
4) Böhmel, Über das Bildungsziel der Oberrcalschule. Vortrag. Zeitschrift für lateinlose höhere Schulen, XI. Jahrgang, 10. u. 11. Heft.
5) Muff, Humanistische und realistische Bildung. Berlin 1901. S. 85.
6) Kaemmel, Der Kampf um das humanistische Gymnasium. Leip- zig 1901.
7) a. a. O. S. 21.
8) Ganz besonders empfehle ich die Arbeiten des Philosophen Paulsen auf diesem Gebiete, besonders seinen unter 3) genannten Auf- satz, ferner auch die gründliche Untersuchung von Sallwürks: Bildungs- wert der einzelnen Unterrichtsfächer. Rein II, S. 425— 433.


