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nehen den griechischen Lehrstunden, welche denen empfohlen werden müssen, die zu Universitätsstudien übergehen, andere im Englischen und in der Technologie, im Französischen und in der Naturkunde für diejenigen angeordnet, welche in einen praktischen Beruf unmittelbar aus der Schule eintreten wollen. In dem Lektions- Plan treten daher Technologie,(d. h. hier Bekanntschaft mit den wichtigsten An- wendungen der Naturkräfte,) und englische Sprache zwar als besondere Gegenstände auf; für den einzelnen Schüler bringen sie aber keine Häufung der Objecte her- vor. Eine genauere Prüfung der Pensa selbst wird ferner dem Leser die Ueber- zeugung gewähren, dass in der dafür bestimmten Zeit der Zögling nicht blos fort- dauernd Nenes aufzunehmen gezwungen ist, ohne Zeit zu behalten, das Aufgenom- mene in sich zu verarbeiten. Die Pensa sind vielmehr so auf das Wichtigste be- schränkt und dem Umfange nach in jeder Classe geringe, dass dem Lehrer hinrei- chende Zeit übrig bpleibt, die zur Befestigung des Vorgetragenen erforderlichen Uebungen mit den Zöglingen in den Unterrichtsstunden selbst vorzunehmen.
Was demnach jenen ersten Punkt, die Vielheit der Objecte, hetrifft, so möchten die in dieser Hinsicht aufgestellten Besorgnisse wegen Zersplitterung und Abstumpfung der geistigen Kraft in der Jugend bei einer genaueren Präüfung der Sache sehr zurücktreten, und in Beziehung auf die physische Einwirkung der mit dem Lernen verbundenen geistigen Anstrengung durch die Erfahrung in so fern widerlegt werden, als gerade diejenigen Zöglinge, welche sich geistig am vielsei- tigsten entwickeln, auch die in jeder Rücksicht freudigsten und muntersten sind; wenn sie nicht ein gewisses Siechthum, sei es ererbt, durch Krankheit oder Ver- schuldung herbeigeführt, in die Anstalt mitgebracht haben. Zum Vortheil der richtig geleiteten Vielseitigkeit des Unterrichts lässt sich aber unbestreitbar der Um- stand geltend machen, dass bei der unendlichen Verschiedenheit der Anlagen in der Jugend, es nothwendig ist, sie auf mannigfaltige Weise zu einer geistigen Thätigkeit anzuregen. Hat man dann auf eine Art die Stelle getroffen, wo nach der eigen- thümlichen Beschaffenheit des Individuums diese erste Anregung Eindruck macht, so verbreitet sich von diesem Punkt aus das innere Seelenleben weiter, und der Geist erschliesst sich auch für das übrige, wie eine einzelne schwingende Saite die ver- wandten zum Mitklingen bringt, Welches Urtheil ist geeigneter den hefangenen Geist aus seiner Beschränkung zu befreien; ein solches, das nach der Empfänglichkeit für eine einzige geistige Richtung allein abgemessen, ihn, wenn diese fehlt, als unfähig abweis't, oder ein anderes, das nach der Vergleichung mehrerer Aeusserungen seines inneren Lebens, ihm neben der Bemerkung des Mangelhaften, doch die Anerkennung in dem nicht versagt, wo sich etwas Tüchtiges offenbart? Derselbe Zögling könnte auf einer Schule, die nur nach dem Lateinischen oder Griechischen urtheilte, weil sie nur dieses lehrte, als unbrauchbar zurückgewiesen, auf einer vielseitigeren, vielleicht sei- ner mathematischen oder naturwissenschaftlichen Anlagen wegen, in diesem Gebiete


