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verstärkung wie z. B. in Xν welches sich dann in eτο, und mit Verlust des r in xαᷣ um- setzt; eben so Aor. I 2Meuoa und, da zwischen 2 Vocalen ausfällt, ëαeuα(IHIom.), und diess wiederum Exer= FXeα Aber diese*) Spuren sind vereinzelt, und nur aus der älteren Periode herübergekommen; der eigenthümliche Charakter des Griechischen stellt sich so heraus, dass es den Diphthongen als in seinem Ende in sich abge- schlossen, und ohne Fähigkeit weiterer Auflösung ansieht. Hieraus erklärt sich einerseits wie der letzte Theil ohne weiteren Halt der Selbstständigkeit, so sich ver- dünnen durfte, dass er in der Aussprache, namentlich bei dem dünnen i ganz ver- loren gehen, und sich nur theoretisch durch i subscriptum ersetzten konnte; anderer seits aber büsste hierdurch die Sprache erst die beiden Laute des j und v ein, die grade in solchen Auflösungen am meisten vorkommen. Man käönnte versucht werden umgekehrt zu Werke zu geben, und etwa sagen, dass der Verlust des j und v erst diese Unauflösbarkeit der Consonanten herbeigeführt habe. Allein dic epische Sprache selbst giebt uns hier den besten Fingerzeig für den Gang der Geschichte. Denn dass beide Laute auf einmal und gleichsam so ex abrupto verschwunden, oder im Griech. wenigstens in den Homerischen Gesängen nie vorhanden gewesen, diess kann nur qieBeschranklheft einge- Hleischter Vorurtheile noch glauben. Am längsten aber sind im Homer die Spuren des aus- gesprochenen Digamma da erhalten wo v frei, nicht durch einen vorlautenden Vocal gebunden war; hier noch Hemmung des Hiatus und Position des kurzen Vocals; während viel seltener und vereinzelter Auflösung des Diphthongen, und da wo sie eintrat doch nicht Hemmung der Contraction; aroc in a⁴οο*ς, dére in de? zeigen wenigstens, dass das dazwischenstehende Digamma nicht deutlich mehr gehört wurde. Ueberhaupt aber wie viele Warzeln deren inlautendes y mit vorangegangenem Vocal sich diphthon- gisirte sind denn in ihrer Ursprünglichkeit erkannt, und würden ohne das Sanskrit und Germ. erkannt werden können? So mag es denn auch ziemlich gewiss erschei- nen, dass der Gang der oben vorgezeichnete gewesen sei**), und dass zunächst dadurch dass der Diphthong in seiner Geschlossenheit gefasst wurde, sich das j und v in
*) Soll man bei der Contraction von 100, an Auflösung und dann an Contraciion denken? Moue= Aore= HNoe= Aou; oder absorbict der Diphthong den folgenden kurzen? Lelzteres ist wahrscheinlich, aber die epische Form 10-G ist nur durch r verständlich, eben so A6= 6r's, an eine Form 1051 ist nicht zu denken, da die eigentliche Bildung des Futuri in ◻¶ũ Sansbrit syami den Bindevocal é nicht ausschliesst, und man für 26e wiederum ein neues Präsens 16 annehmen müsste, während alle Formen sich aus dem Stamme Jor(vergl. lav-o) gehörig erklären.
**) Die Wahrheit dieses Grundsatzes bestätigt schon der Umstand, das auch das Römische ange- fangen hat v zwischen zwei Vocalen wegzuwerfen, und die dadurch offen werdenden Vocale zu contra- hiren; g grade wie im Griechischen bei den seltenen Auflösungen, während gewöhnlich das Streben kein Moment fallen zu lassen die Diphthongisirung erhielt, und so v und j als Consonanten schwanden.


