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oder Consonantirung(¹, ja) eintreten lässt. Aber eben dieses Uebergreifen des Germanischen bestätigt unsere Theorie auf eine schlagende Weise, da Bopp ganz von anderer Seite her nachgewiesen hat, dass solche Diphthonge sich regelmässig qurch Schwächung oder Ablautung aus a zu i oder u Lant entwicklen, folglich in ihrer Ursprünglichkeit gerade auf unserem Gesetze auf das allerfesteste fussen*). Bemerkenswerth scheint noch das zu sein, dass das Nhd. zu dem alten einfachen Principe nach vielen Schicksalen zurückgekehrt ist; denn es hat zwar die Trübung des Umlauts behalten, ohne diese als diphthongirend, sondern nur als trübend gelten zu lassen, die übrigen erwähnten AHD. und MHD. Diphthonge aber so verändert, dass es sie entweder auf den einfachen langen Vocal zurück- führte, und so oft nur die Vocalverstärkung bebielt(biug= biegen, ziehen), oder den entsprechenden organischen Diphthong(wobei e und o als starre gelten), sich wählte, wie Leute,(Liuiti) Hen, fleugst(neben fliegst) u. s. f.— Es bleibt jedoch noch eine andere Rücksicht übrig, unter der wir das diphthon- gische System einer Sprache betrachten können, und die uns hier von grosser Wiehtig- keit für die Bestimmung der Unterschiede des Griechischen und Römischen ist. Wir haben oben geschen, dass die Sanskritischen Diphthonge die Beweglichkeit der Ele- mente nicht aufgeben, sondern vielmehr nur der äusseren Anregung bedürfen, um alsbald neue wahlverwandtschaftliche Verbindungen einzugehen, so dass je nachdem die nähere Anregung auf den starren oder auf den flüssigen Vocal geschieht, dieser sich dem anregenden Elemente hingebe, a+ o= au, a+†e= ai, e+ a= a— ya u. s. f. In solcher vollkommenen Freiheit bewegt sich keine der verwandten Sprachen mehr, indem bald mehr bald minder Einschränkung vorhanden ist. Im Gothischen ist der zweite Fall der Auflösung des zweiten Vocals, etwa des u in v vor Vocalen oder des i in j, wie im Sanskr., zwar organisch aber keineswegs durchgreifend, und auch nicht für alle Diphthonge geltend**). Im Griechischen hat sich umgekehrt der erste Fall mehr bewährt, namentlich bei dem Augment wo œανϋέ̈σαασα ‿ά uε᷑εασα(siehe oben) und andere Fälle dafür sprechen***). Für die zweite Beziehung stehen nur einzelne Fälle da, wie in der Decl. von vaò= vMαr, und namentlich Baoreue ‿ασσeεο, wo der Auslall des* sich bald im folgenden Vocal(attisch) bald im vor- hergebenden(homerisch)— Bαœκε-— Sαακσσα— ersetzte; dann in Stämmen mit Präsens-
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*) Nur ia Abd. und einige Diphthonge wie uo, ua, machen Ausnahme. Ja erklurt sich in vie- len Fällen durch Contraction aus Redupl. oder sonstigen Ausfall, die anderen Diphthonge sind oft nur dialectische Unterschiede einfacher Vocale, namentlich des 5, oder Vertreter anderer Diph- Vergl. Graff. Sprachsch. 2. Heft pag. 65 sdd.
**) kniu,= dat. kniva, thius= thivôs, thivé(m. g. pl.) thivi(f. wie lighyt), tavida neben tauides(Gr. p. 47) und ebenso thivjés von thivi.
,27 i **) SCSxerν, u. s. f. gehören dem anlautenden Digamma.
thongen.
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