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Wortende namentlich sich schr stark modifcirend zu dem NVocale verhält;(agvas, equ-us, Er*ος). Olt aber sind sie auch tieferer Natur, wie besonders hier erst die ganze Frage nach der intensiven Schwere der Vocale, deren erste und sichere Grundlagen hingestellt zu haben, dem tiefen Beobachtungsgeiste Bopps gelungen ist, in Betracht kömmt, da auf sie hin oft ganze Weisen der Formbildungen, vorziglich im Griechischen gegründet sind. Die Mittelstufen o und e in ihrer Linfachheit machen es also dem a leicht zu i und u zu gelangen, was im Sanskrit nur in den wenigen Fällen der Schwächungen, und auch dort nur bei i ge- schicht. Rechnet man hiezu, dass diese verschiedenen Principien oft in Kollision gerathen, so kann man es frcilich dem der blos äusserlich zu Werke geht, nicht verübeln, wenn er auf das alte Wort, dass in der Etymologie die Vocale ohne Bedcutung seien, zurücke kömmt.—
Für die Diphthongisirung aber entsteht nun folgender Weg. LZunächst da e und o die Starrheit der Unauflösbarkeit erhalten haben“), ist neben den Diphthongen ai und au, eine Reihe möglich die durch Verbindung des o und e mit: uud u entsteht; 0, ou, e*, euv, welche je nach dem Maasse der Nachdrücklich- keit ihrer Momente verschiedenen Klang annchmen. So bildet sich auch neben dem vocalischen e abermals ein diphthongisches ae, das dem Sanskr. é etymologisch nahe steht, aber da und ö ebenfalls in bestimmten Stellen dem Sanskr. à ent- spricht, so kann diess Sauskrit é ebenso gut durch ei und oi(oe) ausgedrückt werden**). Dasselbe Verbältniss zeigt sich bei ò; entsprechend zunächst u, au, (was mitunter selbst ò gelautet hat) aber da s und ö dem starren Sscr. a gleich sind auch sv(eu) und ov. Wir haben indess ausser diesen auch noch die Zu- sammensetzuug dieser halbstarren e und o sowohl untereinander als mit dem starren a zu betrachten. Hier ist nun grade für das Aliclassische der scharfe Unterschied gegeben gegenüber dem viel willkührlichern Germanischen. Denn das Gr. und Röm. halten in so weit das alte organische Gesetz der Verbindung des starren und flüssigen Elementes zum Diphihongen fest, dass sie stets den letzten Bestandtheil des Diphthongen flüssig sein lassen; so lange man es folglich nur mit halbflüssigen Elementen zu thun hat(o, od), wird eines derselben regelmässig in das ganz flässige verwandelt, so dass o, os sich in ou umsctzen, wobci für so die Mittelstuſe eu in soααoνzo u. d. gl. m. sich noch sichtbar bewährend zeigt; eben so verwandlen sich es oder oo in e und ou, obwohl hier, nach dem Grundsalze, dass gleiche Vocale sich in den verwandten langen umsetzen,
4. 2 5*. *) 5 hat sich im Griech. nur in 6 α¶ 6)„, S00G, und wohl nicht in Worten wie 2νερ☛, 2.αιαν ⁷οσ+ Xan= 00G aufgelöset; aus dem Vocativ sollte man vielmehr auf Ausfall eines j schliessen. Im Römischen steht octo zu octavus dem Sanskr. am nächsten. **) Vergl. Ai NLelr- NeJoir; und was ich über gumirte Formen des Gr. in den Ibb. f. W. K. in meiner Recension der Boppschen Grammatik gesagt habe.
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