Aufsatz 
Das Frankfurter Gymnasium unter dem Rector Hirtzwig. Dr. Guil. Ern. Weberi Pror. et Prof. Carmen Saeculare : Mit hoher Genehmigung Eines Hochwürdigen ev. luth. Consistoriums zeigt Die Feyer des dreihundertjährigen Jubilaeums nebst den öffentlichen Prüfungen unseres Gymnasiums ... an / Johann Theodor Vömel Rector und Professor
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lichen Geschicklichkeit, Frömm- und Aufrichtigkeit, auch darum daſs er der Weinsucht nicht ergeben und ihm nichts Höheres als pietatem et dis- ciplinam scholasticam angelegen seyn lasse, auch mit andern tam corporis quam animi dotibus et virtutibus singularibus von Gott stattlich begabt sey, haben sie nicht wemiger thun können, denn ihn mit Schriften, in welchen angedeutet, warum solches beschehe, anzulangen und zu begrüfsen. Schon den 17. April 1615 schreibt Hirtzwig an Bernegger wahrscheinlich in Beziehung auf diese Verhandllungen folgendes von Speyer aus: Rectori nostro, qui operam suam Ecclesiae nostrae largitur, succedam; qäanquam et paucas ante hebdomadas ad idem Rectoratus officium invitarer in nobilissima quadam Germaniae urbe. Sieh Heumann. a. unten ang. O. Andere hicher gehörige Briefe von ihm an seinen Freund und Gömner, den Scho- larchen und Schöffen Faust, stehen in Nro. 76 der Acten das Schulwesen betr.

So vergingen mit etlichen Wechselschriften einige Wochen; darauf fand sich Hirtzwig auf Begehren in Person hier ein und stieg ab in der Herberge zum goldenen Hirsch auf der groſsen Bockenheimergasse Lit. E. Nro. 109 den 31. Juli 1615, dahin dann Etliche aus den Scholarchen beneben zweyen Predigern sich alsobald verfügt und ihn freundlich empfangen;, auch verblieben Etliche bei ihm denselben Abend. Nach zween Tagen, als er zwar unserer Schule Gelegenheit und Commoditäten allen Umständen nach satt- und übergenugsam gesehen, erlernt gehabt und Beriecht einge- nommen, haben die Scholarchen(doch nach vorgehabter genugsamer Unterredung, auch Erkundigung aller Qualitäten, welche ihnen vor seiner Ankunft so höchlich an ihm zu seyn gepriesen wurde, wie denn zualler- vörderst mit Wissen und sonderlicher Affection, Willen und Belieben E. E. u. W. Rathes) mit ihm endlich Jahrbestallung wegen tractirt und verglichen, dergestallt daſs er jährlich aufser dem Schulgeld sein Gewisses: 300 fl. an Geld, 20 Achtel Korn und ein Achtel Salz, wie auch nothwendige Beholzung haben und ihm die lateinische Schule zu den Barfüſsern wider- fahren cum omnibus suis pertinentiis, commodis et beneficiis zur freyen