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ler in ſittlicher und wiſſenſchaftlicher Hinſicht für ihren künftigen Beruf auszubilden und zu erziehen ſuchen. Vorzüglich wird darum auch auf die Bildung eines ächt religiöſen Sinnes der ernſteſte Be⸗ dacht genommen und der Religionsunterricht mit der Wärme und dem Intereſſe, welches der hohe Gegenſtand erfodert, ertheilt. Daß in dieſer Hinſicht viel, auſſerordentlich viel gewirkt werden kann, davon habe ich der erfreulichen Beweiſe ſehr viele.
Ueberhaupt glaube ich, daß wir mit dem Geiſte, der unſ're Schüler im allgemeinen beſeelt, zufrieden zu ſeyn Urſache haben. Denn dem größten Theile derſelben kann man das Lob des Flei⸗ ßes, eines braven ſittlichen Betragens, ſo wie auch der Aihtun gegen Vorgeſehte und Lehrer nicht verſagen.
Wenn wir indeſſen dem ſchönen Ziele, das wir uns vorgeſeht haben, und auf deſſen Erreichung wir alle Anſtrengung verwen⸗ den, immer näher kommen ſollen; ſo iſt es durchaus nothwendig, daß die Aeltern unſere Bemühungen kräftig unterſtühen. Und warum ſollten ſie dieſes nicht thun, da ja ihr und unſer Wirken nur Eine Abſicht, das wahre Wohl ihrer Kinder, zuerreichen ſucht. Dieſes aber wird geſchehen, wenn ſie Achtung gegen das Inſtitut, Achtung gegen diejenigen, welche die ſchönſten Jahre ihres Lebens und die heiterſten Stunden des Tages dem wichtigen Geſchäſte der Jugendbildung weihen, zu unterhalten und zu befördern ſuchen;
denn nur in dem Grade, als der Schüler die Schule achtet, wird
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