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davon machen zu können. Jedes Jahr werden diejenigen Schüler, welche während dieſes ganzen Zeitraums nach den Tabellen nicht getadelt worden ſind, von den Lehrern aufgeſchrieben und dem Pädagogiarchen überreicht, welcher dieſelben der Großherzoglichen Pädagog⸗Kommiſſion bey den öffentlichen Prüfungen vorlegt und alsdann ihre Namen öffentlich nennt. Durch dieſe Cenſuren wer⸗ den den Aeltern und Vormündern Winke gegeben, auf welche Weiſe ſie die Bemühungen der Lehrer zu Hauſe unterſtühen können.
Für die Beſchäftigung der Schüler zur Selbſtbildung in ih⸗ ren Freyſtunden bietet ihnen unſ're Pädagog⸗Bibliothek, welche gegenwärtig aus 1085 Bänden beſteht, eine zweckmäſſige Lectüre dar.*) Dieſe Bibliothek iſt in 4 Abtheilungen getheilt. Die erſte Abtheilung enthält die Bücher für die Lehrer, die zweyte die für Primaner, die dritte die für Secundaner und die vierte endlich die für Tertianer und Quartaner.
Dieſes iſt in kurzen Umriſſen die gegenwärtige Einrichtung
unſeres Inſtitutes, durch welche wir die uns anvertrauten Schſi ler
*) Eine dankbare Erwähnung verdient hier der für alles Gemein⸗ nützige eben ſo empfängliche als thätige Herr Hof⸗ und Univer⸗ ſitätsbuchhändler Heyer, welcher im verfloſſenen Jahre unſ rer Bibliothek ein Geſchenk von 103 Bänden aus ſeinem Verlage, unter welchen ſich ſehr ſchaͤtzbare und theure Werke beſt nden, ge⸗
macht hat.
Möchte ſein Beyſpiel Nachabmung finden!


