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das Zusammenstellen von Sophokles Worten— Aiax 1029 fl.(1006 ff.)'Earo)— dorfo* 01οα εςα πναιαμ ε deuνον εärter, aiby, g dnsapvden Slor mit der schönen Darstellung bef Raoul- Rochette Monuments inedits Bd. I. n. XVIII, 2.(s. unsere Taf. II, Fig. Il) und Inghirami Galleria Omerica Tav. CCX. G. Taf. II, Fig- I) auf's beste veranschaulichen. Pehlt uns nämlich auch der künstlerische Enthusiasmus, der den Sig. Politi a Girgenti veranlasste, eine der bei Raoul- Rochette a. a. O.(vgl. pag. S6, n. 40 gegebenen 3 Darstellungen von-Hèktors Schleffung durch Achilleus in das Zeitalter von Homer selber zu versetzen, so glauben wir doch, dass dergl Ab- bildungen(„di un anlica scuola greca“ Inghirami a. a. O. und Raoul- Rochette a. à. O. p. S6 „de fabrique sicilienne et de style primitife und gleich nachher d'une ancienne eoole grecquen) nicht wenig dazu beitragen können, anderwärts gewonnene Resultate zu Bestätigen, Der Riemen, den man(Taf. II, Fig. I und II) am vorderen Theil des oberen Wagenrandes bemerkt und desseil untere Seite unläugbar nach hinten zu angezogen ist, dient aller Wahrscheinlichkgit nach zunichts Anderem, als den nachschleifenden, mit den Füssen im Innern des Wagens liegenden Hecton festzuhalten. Die Scene enthielte dann eine genaue hbildliche Darstellung der Sôphokleischen Worte. Nach Inghirami(unsere Fig. 1) wäre die Sache unzweifelhaft; um aber jeder Möglichkeit einer Täuschung vorzubeugen, haben wir die wahrscheinlich dem Original(Maisonneeid, Iutro- duction à U'tude des vases pl. XL.VIII!) genauer nachgebildete Copie Beit Räaoul=Mockette I, n. XVIII, 2(unsere Fig. II) zur Vergleichung beigegeben. Reichen inder letzterem auchdie Riemen(d usᷣoαov s. oben S. 22.) bis an den um die drrue geschlungenen Riemen und nehmen wir an, dass dieselben, wie wahrscheinlich auf Fig. V an dem wie ein Ster gòschlungenen Riemen und offenbar Fig. VIII, à) in dieser Gegend angeknüpft gewesen scien, sô macht doch auch in Raoul- Rochette's Darstellung(Fig. II) die Richtung des hinteren Riementheils höchstrwahrschein- lich, dass der nachschleifende Körper grade hieran beſestigt sei. Wir brauchendann zur Sibherung dieses Resultats ebenso wenig auf andere Darstellungen(Fig. VIII, b) zurückzukommefl, wo die Bespannung eine andere ist, als wir die Fig. V, wo Hektor am Rad und' nicht an] dert durve angebunden ist, als einen Beweis gegen unsere Behauptung gelten lasseme Für sich Beweisen kann natürlich in solchen Dingen die Vorstellung, die sich dieser oder jenér Künstler machte, nichts; aber grade, weil wir den Missbrauch nicht wollen, wird eine vergleichende Be- trachtung solcher Kunstwerke gestattet sein. Diese ist nicht bloss im Stande,: eine einzelne Stelle zu beleuchten, sondern wird uns erst befähigen, die oben(S. 20,) angegebenen weiteren Bedeu- tungen des Wortes„Obergestell des Wagens, insbesondere die Lehne“ zu der engsten Bedeutung „eines einfachen hölzernen Stabs, der am oberen Wagenrand herumläufte, in däs richtige Ver- hältniss zu bringen. Hier sieht man, wie’ dieser Stab bei den einfachsten Wagenformen nicht bloss. den Wagenrand, sondern fast die ganze Wagenwand bildet und darum mit Recht neben dem Wa- genstuhl unter den Haupttheilen des Wagens genannt werden,(s. oben§. 20.„die-Stelle bei Pol. luæ und Plal. Theaet. ob. S. 19) ja dem Wagenstuhl synonymgebraucht werden kann. So möchte allerdings Eurip. Nhes. 238(236) 9 οιαἀεων ον rdt εm, d vα abn wohl unter derus eben- sogut der ganze Wagenstuhl gedacht werden müssen, als Hesiod. Sc. v. 324. IIꝓpoov ereue- Hade tOuvero„‿ναμασου⁴άοο oowuæ unter digços, aber nicht, wie Matthiä Wörterb. in v, meint, der ganze Wagen. Die andern Stellen, die derselbe für die letzte Bedeutung anführte gehen, deutlich auf die Wagenwände, nicht bloss ᷣremtmror 3 àrxu'n dao Phoen. 1200(1193) sondern auch- rA⁴ν ασο| νναά Khes, 373, worin man die Bezeichnung solcher durchbrochenen, mit Jücken verschenen Wände, wie auf den Abbildungen, erkennen wird Ggl. Tbllag, VII, 83 gxexat von einem„6eνο d σπταααν αl lerro e umoònudroν, wo man übersetzte fenastnalis Pperforati 4


