Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
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eove% afoin ereßdllero rolxove durch das Ineinander- Schieben und-Stecken der Hörner den vorausgehenden bildlichen Ausdruck»flechten« vollkommen rechtfertigen.

Eine bessere Ausbeute, als die Etymologie dieser Wörter, deren Grundbegriff eine mannig- fache Anwendung auf verschiedene Gegenstände zulässt, bietet ihre Erklärung im späteren Alter- thum selber. Von iroe ist schon zu Anfang das Nöthigste beigebracht; ich beschränke mich also darauf, das synonyme déyrvs auf eben diesem Weg kurz zu erläutern.

Die Hauptstelle, die Hemsterhuis bei Aufstellung seiner oben S. 18 gegebenen Brklärung von deros benutzte, ist einem Schol. zu II. E, 262 entnommen, das er nicht näher hezeichnet und, da es bei Eustath. Bekker, Bachmann ſehlt, wahrscheinlich dem od. Leidensis entnommen hat. Die von ihm zu Lucian dial. deor. p. 90, 1. 12 angeführten Worte sind: E dervyoes la Tlν½ Edoag(tage eEdνας) rde iag rije roi doοααμος οε†ꝓεεsæν eνειι Ʒd roν uνν ou maod- mernydroc er douαt ποdεο τ draretvew(nihil hactenus succurrit melius, quaum ος τ‧ νννa relvety, quod ab Homero sumtum) 1 dmißden. Ebendaher stammen wohl die aus einem Schol. zu E. 728 a. a. 0. mitgetheilten Worte: al εαοαισαέσοσιιαι τοι douæros al αοαεενννν τϑᷣ π To lqoοu iutxu lix, 6Or u ra la eEdarovrrat i eo† εοσεα τονᷣ ςμαμεεον d†οσν. Die zu den Homerischen Worten K, 475 dateg inοα⁵ε 6 16 1 9 01, ,09 xuᷣõοε luoe 646ro ebendaselbst angeführten Schol. bieten nichts, was nicht ebenso gut aus den folgenden Worten des Etym. M. p. 359, 13 entnommen werden könnte: Ea1649e14,9, er,edsos, 1 rouν ουαμαακοςσ TeospsOeu, iris vlν deru naleiras und aus Hesych.: Es 6ridpelados(sic) xuudtng. E dnoae rie dvcvyog Touν d4qοv.&& Tije ε&rιεαςσες. πααχοα2ρα ο|ς, 1 Ʒ⁵†ρο τονντο 10 Afοε, wo die Interpunction offenbar fehlerhaft ist. Von den Scholien zu Homer bieten noch Eigenthümliches das Sohol. A. zu v. 728: dervpes al*ε*ρ⁵ειαι τοων dm†ρσον, al dνεdee de dyrilaudrowrat ol dαεα- oyrec fat r0 Aona, wonach offenbar in der ersten oben angeführten Stelle statt des von Hemsterh. in Klammern beigefügten jla relveiy vielmehr dvaßalvewy für dyatstvet» zu verbessern ist. Auch Schol. zu den oben angeführten Homerischen Worten K, 475 ist beachtenswerth rijg nard o.αμο daαs drrvpos, 1 100 2* rdEen eEord rou Silou, eg od nOuot drαςασνονασι ε μι- Jbrsg udxεοναα und ebendas. Schol. L. erινιρσσσ uxοοο roı d†σσαινπαη 6 εrατειν εtα ασαονν mit dem Zusatz bei Bachm. i αη̈(sic) soaroutar dds/mτκ duroyoc. In des Apollon. Soph. lexic. Hom. ist bei der Erklärung ANTTS. e Aby riſe dordro msiꝓqedelas roun douaroe Wee nigstens das dvordro dieser Glosse eigenthümlich. Aber die genaueste und anschaulichste Bezeichnung enthält offenbar das bisher für unsern Gegenstand unbenutzte Homerische Wörter- buch von Apion in der Darmstädter Handschrift(Eum. Gudianum ed. Sturz p. 602, 9 fl. drues 1oν doααο πεοισσςας 6οα(sic), dg je oPoα(in marg. corr. Son) rag elag und selbst die gleich nachher folgenden Andeutungen e⁸ drvs Tfrla rslvaς' nlovdti, d* riſe σσορμιν παναιανεσοοσοαιαςα. ι½ πτμ⁶⁵⁶⁵οσι d vyee elote TAe 6lo sind nicht unnütz. Beachtet man bei Apion die Benennung»der am Wagen herumziehende Stab« und in den vor- ausstehenden Scholien die auch noch von Matthiä unbeachtete Angabe, dass die drvyse den Aufsteigenden als Handhabe gedient, so wird der Begriff unseres Wortes am schärfsten dahin, zu bestimmen sein, dass es der um den oberen Wagenrand ziehende, auch bis zur- offenen Rückseite des Wagens hinabgekrümmte Stab war, der als Lehne, Griff und zum Anbinden der Zügel diente. Es ist dasselbe, was nach meiner obigen Erörterung 3 Pollux vorn r6 deνντ⁴τι ⁵ννον ναmęe a*. r. J., hinten al sadνοα(⁶m⁷οο, i u xdeo elvoudt, wues und- als Ganzes rd dreοder etεxννα... r⁴έαω nennt. Wollte man aber auch das Zusammen- treffen dieser Angaben für zufällig halten, so kann man diesen engsten Begriff des Wortes durche