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der Mannigfaltigkeit der alten Wagen vorgekommen sein mag. Tafel II. Fig. X. a scheint die Seitenwand wenigstens stellenweise mit einer Lederwand verschlossen zu sein.— l Bei den Worten des Polluæ rde zard roue ſmaove z. r. 1. denkt Seheffer a. a. O. S. 73 an die 3 Seiten des Wagens ausser der Rückseite„non quod illa latera omnia equis fuissent obrersa, sed quod salltem non aversa, ut quartum. Wie viel einfacher, nach der vortrefflichen Handschrift Jungermanns rife zu lesen und nur an die vordere Seite nach den Pferden zu, im Gegensatz zu den Sect. 143 Ende und Sect. 144 erwähnten ldeνναι νπevi„Nebenseiten“ zu denken.— l Kamchat habe ich mit Griffstück, zaxden mit Griff übersetzt, weil mir die Zusammenstellung mit den Glossen des Hesych. vandrin doredeee d. i. Stricke, Schlingen zum Fangen und dergl. und æxdν. ro*r*n wurff d. i. eine Kopfbedeckung von rauchem Leder für eine entweder zusammengeflochtene oder, mit Leder überzogene Handhabe am Wagenrand besser zu passen schien als die Ver- gleichung mit axden d. i. nach Athenäus X p. 418, d. bei den Thessaliern= Last- oder Reisewagen daijen. Zum Theil bestimmte mich aber auch die ziemlich augenfällige Uebereinstimmung von Pollux Beschreibung mit den erhaltenen bildlichen Darstellungen. Wenigstens die oberen Theile an der Vorderseite sind ziemlich deutlich zu unterscheiden, wenn man auch gerade bei der axden zweifeln kann, ob die Bezeichnung uε̈ᷣ᷑mn 666og nicht auf den an vielen Wagen, sogar bei durchbrochenem vorderem Rand(wie Taf. II. Fig. I und Fig. V) sichtharen senkrecht empor- stehenden Stab gehen solle, weil die Stellung des uion bei Polluæ auf ein besonderes, von dem urdvas rechts und links getrenntes Stück zu deuten scheint. Aber da in diesem Fall das auf- fallendste Kennzeichen, das Emporragen der zumden nicht fehlen würde, auch dieses Stück am Wagenrand(s. d. Abbildungen Taf. II.) keineswegs nöthig war, so stehen wir davon ab. Jener senkrechte Stab(s. Taf. II. Fig. VII, Fig. VIII. a und b, Fig. IX, b., Fig. X, a(auch Fig. I., und Fig. V.) heisst orodn vgl. Schol. Lips. Bachm. zu E, 723: dorod, 16 E10 τ6 6096˙, 3 oœαεt*νεο sοο τπ⁴ε udh erminTeir ade d riuuee Saodtoyree α‿οωσν doroari., womit sich die übrigen Bedeutungen des Wortes bei Hesych. in v. und Etym. M p. 159, 50 recht wohl vereinigen lassen. Kandn wäre also der mittlere Theil des obersten Stabs an der Vorder- seite, wo dieser Stab in wagerechter Richtung zu beiden Seiten fortlief,„der Griff,“ den Taf. Il. Fig. XI. die mit 2 Speeren bewaffnete Person mit der Rechten umfasst hält. Zu beiden Seiten ist dann, wie am deutlichsten Fig. X. b zu sehen, das Griffstück zandvak.— Auf eben dieser Abbildung zeigt sich ferner das zeodriov, das Mittel- oder Vorderholz, in dessen Nähe sich denn auch die von Polluæ I. I. Sect. 148 bezeichneten jelat did eαerlov öſters deutlich bemerken lassen. So T. II, Fig. III, Fig. V. u. Fig. IX, b.; Fig. VIII, a. erkennt man sogar deut- lich den Knoten, in den der umgeschlungene Riemen geschürzt ist, während Fig. VIII, b. ausser dem im durchbrochenen Wagenrand hängenden Riemen der eigentliche Zugriemen weiter oben bei der dorodn befestigt scheint.— l Zu beiden Seiten des usodtiov, aber von diesem durch einen hohlen Raum getrennt, sieht man Fig. X, b. die von der zanden abwärts in senkrechter Richtung gehen- den Seitenstäbe ueririjdat, die bei Hesych. s. oben S. 19 A. S als Seitenhölzer bezeichnet sind.— 1
Das auerlo» oder, wie es gleich nachher von Pollhur genannt wird, 16 ανοτοννμεν muss wohl Von seiner Gestalt den Namen doidtxn erhalten haben, wiewohl diese natürlich selher mannig- fache Abweichungen bieten konnte. Am deutlichsten glaube ich sie zu erkennen Taf. II. Fig. XI. Weiter abwärts treten die einzelnen Theile des Wagens in den bildlichen Darstellungen nicht genug hervor, um sie mit der Beschreibung des Polluæ vergleichen zu können. Dagegen er- kennt man auf den Nebenseiten des Wagens— U sehr deutlich die auqυννες, d. h. nach der Etymologie des Wortes und nach esych. in v.„valr eruesnonuοen 6450G, Kugar⁵⁰ gekrümmte


