Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
Einzelbild herunterladen

18

Beschreibung von Here's Wagen E, 722 hervor, wo krus als ein Theil der uzaa nicht zu ver- kennen ist: 1 n nn d, dug 6 x 2οιιϑσς εἀφ αᷣumνακuινα ννdα,

IdAusao nrarenμα, Gιενοσερ d᷑εoι d†ie. rGy ol Tevotn irve dοιτοο, avrdo drεονσέ de aicduroa oαonοdra, dauμα 1o⁶ανρασν Als Bezeichnung eines weiteren Wagentheils dagegen ist der herrschenden Ueberlieferung nach keins von beiden Wörtern im Gebrauch. Es bleibt also nichts übrig als den 3. Begriff, den der äzxvE, der mit jenen beiden übereinstimmen soll, näher zu prüfen. Nur in der Be- deutung»Schildrand« und in der übertragenen Bedeutung»Kreis, Rundung,« fällt es mit den 2 ersten zusammen, dagegen ist die Erklärung als Radfelge, Kreis des Rads(s. S 16, Z. 14.) wenigstens für die ältere Zeit höchst zweifelhaft. Die letzte Bedeutung von deros endlich, auf die es hier vorzugsweise ankommt, ist nach Henr. Stephan. in d. Lond. Ausg.) ambitus et circumferentia, proprie quidem currus, sed et transfertur ad alia. Scheyſer a. a. O. S. 74, hält es für nicht sehr verschieden von xlyan, welches er kurz zuvor in einer Stelle des Pollur als Conjectur statt da geschrieben. Den Sinn desselben als Wagentheils hatte er aber so gegeben: Et ewislimo, significare summam lalerum marginem ex labula tignore, ut essent firmiora. Ausser der Uebersetzung mehrerer Stellen der Scholien, wie Sch. zu Il. K, mlòdiο⁴e pars extrema in eircumferentia rehicularis sellae, womit er xseioρoa zusammenstellt, fügt er nur noch aus Eigenem hinzu:Pars in eis summa vel extrema, quae vocatur derrvs. Hemsterhuis zu Lucian dial. deorum p. 90, l. 12 meint, Scheffer urtheile hier perquam jejune und setzt folgende Definition fest:»Est ergo drtvs orbiculus summus curuli sellae additus eamgque eingens, sed proprie tamen ejus cacumen aliquod emi- nenlius e; anteriore parte, vel geminum ad utrumque latus, cui, si consistere currum oporterel, habenae circumligari possent. Hegne zu II. V. 262 meint: e monumentis antiquis notio clarior habetur, quam nola Hemsterhusü ad Lucian. T. I, p. 279. Er selbst gibt an:Amöbiebat Sigeoy praecincio aliqua, lorica, fere ad genuum mensuram. Aber seine eignen Worte zu V, v. 728; dervyes videntur a grammalicis, etiam ab Apoll. Lex. h. v. accipi lanquam duo orbi- culi summis lateribus caveae rolis appositae: at hi non aoldονν sunt, nec alia loca conveniunt. Ferum sunt ipsa latera, quibus teguntur et includuntur slantes in eurru scheinen damit nicht zu stimmen. Passow in v. erklärtdie gerundeten Seitenwände des Wagenstuhls, die 2 Halbkreise bildeten I7. 5, 728 und in einen Knopf zusammenliefen, um den beim Stillhalten das Lenkseil gewickelt ward. Pape wiederholt dasselbe; nur setzt er die oben(S. 16, Z. 10.) erwähnte ab- weichende Erklärung von IlI.%, 38 hinzu und sagtaber fl. 11, 535 sind ãerrvpee al meon digoo die Seitenwände vgl. Hes.. 64, und Plat. Theaet. 207, a; Luc. Deorum d. 25, 2. Const. Matthiae ³) endlich,(vgl. S. 16, Z. 15.) unterscheidet in demselben diese Bedeutungen 1.) de margine dicitur, qua vehiculi pariler circumelusae erant et ad quam freni illigari solebant (Wagenkranz) vel etiam de tolis vehiculi parietibus(Wagenstuhl) Hom. IlI. E, 728. Hine de toto vehieulo sa' dvtvya gain Nhes. 238, cxiordν παας dervya ib. 273 rauoos dvruyt Evvelmero Hipp. 1231. In plurali iseriæroy deru dro Phoen. 1200). Porro 2.) de margine s. orbe

6) Die Etymologie Matthid's ävroe von ayri(Ein) und ixew(Fassung) scheint mir in der Herleitung von dyvri richtig. Dagegen zweifle ich an der richtigen Bezeichnung des dyti durchEin, so wie an der Wurzel ex für die Endung s. Avros= id, quod obstat, das Entgegenstehende, Hervorragende, am Schild der Rand, am Wagen die Lehne oder Einfassung. Die Ableitung alter Grammatiker dvtoe Néerat napäà dw