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p. 52 von eben jener aireioe sagt»Homerus II. 41. 1. loquitur de arbore populo,“ auf p. 28, wo er von dem Werkholz für Wagen redet, auf einmal denselben Baum Platane oder Ahorn nennt: »ad rotarum orbes(d. i. Radfelgen) Homerus commendat platanum II 4 circa finem.“ Und doch ist airεεν bei Homer nach Wuchs und Standort so genau beschrieben, dass dafür Scheffers Uebersetzung so wenig angeht, als der Ausdruck„ahrus“ bei H. Stephan. in e. zu der Homerischen Stelle. Selbst die scheinbar näher liegende Aushülfe, die Nutzbarkeit des Pappelholzes durch die Worte des Dünius h. nal. XVI, 81 zu stützen:„Et pabmae arbor valida? in diwensum enim curvature et populus.“ reicht nicht aus. Die angeführten Worte beziehen sich nach dem Zu- sammenhang nur auf die Tragfähigkeit und Biegsamkeit des Holzes und sind überdiess nicht gegen alle kritischen Zweifel gesichert. Zudem haben wir nicht nöthig, die Beweise soweit her zu holen. Da über die Natur und Gattung des 4, 482 genannten Baunies nach Homers treffender Schilderung nicht der geringste Zweifel sein kann, die tägliche Erfahrung aber darin überein- stimmt, dass alles Pappelholz zu festeren Werkstücken nicht brauchbar ist, so blieben nur noch Zweifel wegen des in den beiden andern Stellen(II.%, 38 und Theoer. Id. 25, 247 fl.) erwähnten wilden Feigenbaums. Aber dessen Unbrauchbarkeit zu dgl. Zwecken war sogar im Alterthum sprichwörtlich geworden, wie der oben(S. 15. Z. 2 v. u.) in der Stelle des Eustathius aus- gezeichnete Ausdruck»œννses xixovoiæ« deutlich beweist. Andrerseits ist von beiden Bäumen bekannt, dass sie biegsame Zweige haben und in Bezug auf den wilden Feigenbaum bestätigt diess ausser Eustath. s. oben S. 2(p. 1222, 17)»esοmναοετωααε das Zeugniss von Plinius hist. nat. XVI, 83: Quicunque operi facilia, fleilia omnia, quae lenta diximus: praeterque, morus et ca- priſicus; vgl. auch XVI, 77 lenlissima autem et ideo scutis faciendis aplissima, quorum plaga con- trahit se prolinus elauditque suum vulnus, et ob id contumacius transmitrit Ferrum: in quo sunt genere fici, salix, tilia, betulla, sambucus, populus utrague. Levissima ex his fieus et salir, ideoque ulilissimae. Omnes autem ad cistas, quaeque fleæili arte constant. Dazu Theophrast Hist. Pl. V. 7 Eivauxra 68, dig ud delde elrs:», dcu do,—σο εισασςαειιν εε Soe: guνν⁴eμιμνοωσ „⁴ν έιιεε³⁶mςφ. Sind wir also geneigt, mit Eustathe. p. 1222, 17 und 1304, 40(s. S. 15 folg.) in den mehr- erwähnten Stellen nicht mehr an Räder, sondern an andere Wagentheile, etwa eine Art Ge- flecht, zu denken, so fragt sich's eben, in welcher Weise man sich ein solches vorzustellen habe und ob nicht der hergebrachte Begriff von decuE, so wie die sonstigen Bedeutungen von krve und iνοε dem widerstreiten. Diese Frage werden wir aber nur dann sicher beantworten können, wenn wir, falls die herkömmliche Erklärung der erwähnten Wörter obige Bedenken nicht beseitigt, die in schriftlichen Zeugnissen oder antiken Abbildungen erhaltene Vorstellung von der Form und den Bestandtheilen des Wagens zur Vergleichung ziehen. Nicht als ob ich auf diesen wenigen Seiten den antiken Wagen nach allen seinen Theilen zu reconstruiren unternähme. Davon schrecken schon Hesiod's Worte zurück,"„Eoy.«. iju. v. 455 und 456: CnG&νo rne gosrag dgeεde miſtaoa, dεα vimiog, o08 r6„“ oI' 4uαmρ⁵‧ d4 Ts Sorο dusεν x.. 4.—————— Allein das wird der weitere Gang unserer Untersuchung selber zeigen, dass man selbst von dem einzelnen Theil nur auf diesem Wege eine auch nur einigermassen klare Vorstellung erlan- gen kann. 1 Es herrscht so wenig Zweifel darüber, dass zurloe und irve ausser der allgemeinen Bedeu- tung Kreis, Rundung überhaupt und der specielleren„Umkreis oder Rand des Schildes“ auch noch einen Wagentheil bezeichne, dass es dazu keiner Beweisstellen bedarf. Zre ist der Kreis des Rades, die Felgen und„uxlos, wenn auch von derselben runden Form des Rades ausgehend, bezeichnet doch regelmässig bei Homer das Rad als Ganzes. Am deutlichsten tritt diess bei 3


