Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
Einzelbild herunterladen

16

08 Hije ele auπε⁷ i» derwya. vgl. auch p. 501, 29 zu 4, 477 und p. 1304, 40 zu ir, 335, nament- lich die Worte von dem diqοοemel eire u yαeνοο. 6 d8071aiαᷣ ꝙƷνπνννς παόαανπυGhoWmU‟ðh 40 νεν éove ôorνπννασςν% Theocrit 25, 247 ff. Qe αάeρ doαμαοπmσ νο dvijo, o⁵⁴⁴ωσ ε⁶οσσςσ ⁵ςωꝓνωυ,

Oornado d,αμακαιmσωσλ 40 ν˙ε ευeιιέμ⁴de οιο,

Odlipag y νν mᷣσραι εοων, eAove dxla eoo:

Tod ude da u JeOGv Ipuye aνιρφσαισοομοο Qεευυ⁴ε

Kauntöuerog, vnAod if wijonoen og du scheint sich zwar ganz an die letzte Stelle anzuschliessen, da aber die genannten Schösslinge, aus- drücklich zu zunla d. h. nach herrschendem Sprachgebrauch zuRädern« verarbeitet werden, so ist es nicht zu verwundern, wenn Pape in v. dyrut sogar die einzige der 3 Stellen, die allgemein auf einen andern Wagentheil bezogen wird, II. 0, 38, auf die Räder zu beziehen geneigt ist. Ja es scheint diess um so eher anzugehen, da Eustathius p. 599, 24 sagt: Am10 d, ra al 2» Inei errolae dvrvpa nal iruy na aurlor dodsvinde 1 odderfoν di«tdæ* wiοιν oεimενν,*αmν 6ir* ovoœron dervE, doreo za dne euonrat rOomivdcsooy. Aber dem herrschenden Sprachgebrauch ist drve= Radfelge oder Rundung des Rads so wenig angemessen, dass Const. Matthiä, der dieses Wort im Wörterbuch zu Euripides besonders sorgfältig behandelt, bei der einzigen Stelle dieses Dichters, die so gedeutet werden kann, dσσιοντe drupo edae Rhes. 118 zu der Er- klärung»axes rolae hinzufügtquamquam etiam axes vehieuli intelligi possent. Auch dient die Erklärung des Hesych. deruyc Jeyda αἀά πεοιισςεεαα ον noctoe, 100 t bei der Zwei- deutigkeit des letzten Worts(vgl. denselben unter rooxe. εοιι☚ α Plut. Alex. c. LXVIIO) und dem Vorkommen des Compositums dσαιαᷣdᷣeetv Lobeck. Paralip. p. 281 vgl. dvrvyes duqga- edoy Hesiod. Sc. 64. eben nicht dazu, die Zweifel gegen diese Auslegung wegzuräumen. Und wirklich sagt Scheffer de re vehicularia veterum Frkfrt. 1671 p. 74 in Bezug auf des Iesychius Worte?:»nil videtur mutandum, eum roo*on sint eοααςεεα, idh est, eirculi ambientes currum in summo, quos alü dyrvyae, Hesychius hic dytupo Téoae nominavitl. Lassen wir übrigens selbst gegen den gewöhnlichen Gebrauch mit Eustath. p. 861, 3 drrus als Radfelgen gelten, so- bleibt für diese Stelle, so wie für die 2 andern, immer noch die Frage zurück, ob denn wirk- lich von so schwachem und biegsamem IHolz passend Räder verfertigt würden. Dass man kein sprödes, sondern zähes, einigermassen elastisches und dabei doch festes Holz dazu verwendete, wäre ganz in der Ordnung, aber selbst wenn der Kreis des Rades von 8 Speichen, wie am Wagen der Here E, 723 gestützt und durch eherne Reife zdl&rloooroaæ ebend. 725 gedeckt wurde, mochte schwerlich Pappelholz oder gar ein junger Schoss vom wilden Feigenbaum ⁶⁴, 38 und Theocrit 25, 248 den nöthigen Halt gewähren. Wusten doch sonst die Alten ihr Werkholz zu den festeren Wagentheilen besser zu wählen. Vom Wagen des Diomedes heisst es, als Athene die Göttin darauf steigt»utyα ⁵ε6αφe ενοσ dεννν d. h. die eichene Achse vgl. Voss zu Virg. Landb. I, S. und II, 16; ferner Harduin zu Plin. h. n. XVI, 6 Not. l. und Hesiod, Eoy. 2. u. v. 420(418), nennt unter dem Werkholz für einzelne Pflugstücke Lorbeer, Rüstern, Eichen, Steineichen. Die Speichen wurden aus festem Nadelholz oder Kornellenschaften gemacht s. Voss zu Firgil. Landb. II, 444. Zu den Radfelgen scheint Plinius Gallische Ulmen zu em- pfehlen. Denn darauf beziehen Harduin und Scheffer a. a. Ort die Worte des Pünius XVI, 83 a. Ende Gallica vero, etiam ad currus fleæxibilis, vitem aemularetur ulmus, ni pondus esset in culpa, nur dass Scheffer nach der früheren falschen Interpunction Gallica mit dem Vor- hergehenden verband und eine Gallica fraxinus annahm. Aber das sind lauter Holzarten, die sich zu dergl. gut eignen, die Pappel schlecht. Daher denn Scheffer a. a. O., während er