Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
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Ueber die Bedeutung von dvrus und irue, als Theilen des Wagens.

Im 4ten Buch der Iliade wird das Niederstürzen des von Ajax getödteten Troers Simoeisios

mit dem Niederfallen einer umgehauenen Schwarzpappel verglichen und v. 482: 6 5'e, 20 G Taνμα FHπάασεν, irεοσ e, 6d'&y eiapusvij&1s% 1uεᷣ ⁴εο ενν

lein, drdo oi dοα ε droordty equxoν

T H6 0νꝙꝗ&⅜eμάεοxσσ νς do iννι α⁸ειν

d56ᷓraμα, 6 ox irve adA, ⁴ν qõεοιιμαανεέ t†οσm

1 Hr, dομιανν εεαα τοειαφαο πααον νν α dieses Gleichniss weiter ausgeführt. Also der Wagner haut die Schwarzpappel nieder, um eine irue daraus zu arbeiten und dann bleibt der Stamm am Ufer liegen und vertrocknet. Ist irve wirklich, wie es als Wagentheil gewöhnlich ausschliesslich genommen wird, s. H. Stephan., Passow, Pape in v., die Radfelge, die hölzerne Rundung des Rades, so fällt es auf, dass hierzu ein pappelartiges, an feuchter Stelle hoch aufgeschossenes, also schwerlich sehr festes Holz verarbeitet werden soll. Aber noch auffallender ist, dass der Stamm an dem Ufer des Flusses liegen bleibt und nicht zu dem bestimmten Zweck verarbeitet oder wenigstens heimgeschafft wird. Freilich auch dafür wissen die Scholien Rath, indem sie an dieser Stelle u., 493 als Grund angeben: die gefällten Bäume würden, weil schwer fortzu- schaffen, wie 1, 493 Eichen und Fichten, an dem Ufer des Flusses hingelegt, damit sie das durch Regengüsse angeschwellte Wasser gelegentlich hinabflösse. Eustathius p. 501, 35 bedarf dessen nicht einmal. Er meint, mit dem Liegenbleiben und Abtrocknen des Holzes deute der Dichter nur an, dr. od TAοα με τασꝙάχωμαιαέσον ονο νᷣ rolxτν dany, d⁵l ærton dœαναωνονπρσάια aνιν. euμεᷣ εαπηομασνσ⁴ͥ εοοõOΤOemnde d Snodry. Allein damit ist der Sache wenig geholfen. Indes scheint Alles mit einmal aufgeklärt, wenn sich ergeben sollte, dass der aoνμαoxyde drjo für seine irve den Stamm des Baumes gar nicht braucht, sondern nur die Aeste an der schwanken Krone oder diese selbst. Und lässt sich das auch nicht so ohne Weiteres bejahen, so ist doch durch einen sehr glaubwürdigen Zeugen, Apollonius Sophista in seinem Homerischen Wörterbuch, we- nigstens das deutlich ausgesprochen, dass icue an unserer Stelle etwas anders als Radfelge oder die ganze Rundung des Rads bezeichne. Denn er sagt in v. Iruo. II socxdrn soiρεροσεα u doοςσ. all 1hõMᴵwœdzſeᷣ rooxoi duple. fort d auA a roe od eeedoe rdereerto, u oοα. 6r, de ode Agye ß dgg irue vdοαν roöro onuxlvet. Dieselben 3 Bedeutungen un- terscheidet Hesych. in v. Die 3. Erklärung wiederholt sich wörtlich in Schol. V. zu dieser Stelle und die Unterscheidung von der Radfelge bei Ehym. M. p. 479, 42 Irve. 11 ειαςμοεμ⁵α roð doοαοαα ο roë rooxoö. Und dazu passt denn vortrefflich, dass wir in einer andern Stelle TI., 38 von Lykaon, dem Sohn des Priamus, die Angabe finden

6*ο‿ει⁴⁶ ιά⁴έι ανυκ rdure govg donxac, y douxroe detuyse slev. Also abermals das Holz eines zwar biegsamen, aber zu Werkholz zu schwachen Baumes,

des wilden Feigenbaumes, wird zu einem Theil des Wagens verarbeitet. Eustath. pag. 1222, 17*0ιαι⁶ Ʒ⁶ qαœ uνς Ʒντaνα, derl rou dr⁶ε gulov sidi. or Tdo eudsrety eic doαναα τν rije ounijo 40ενμ⁶ εννιοαασσ roi Sulov, at prfrie daud duν ßi⁵ουναάι νεε αiναονοσmσ. rvxd- d eie du⁵‿⁵ο⁵ riα Sxeuoiαμενααι τ⁵ν τmπκm rijo dvrvy 6 eds éonns rot αιꝓεεον ς es ννοιασεs,