Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
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Apyeoς ε d⁴ οέσν ts, Badeine Ewrode ab, den Vorhof aber unbenutzt liesse, der ganz zum Viehhof geeignet war, vgl. die Schilderung desselben v. 184 ff. mit dem 14, 10 beschriebenen Vorhof des Eumäus. Endlich deutet auch der Dichter selbst an, dass die männlichen Schafe Abends in die Härde getrieben wurden, denn Polyphem sagt in der traulichen Anrede an seinen Widder v. 451 οοο α ‿àα 6ιένν☚ᷣ Naieat dbvODat S0n6toOc. Auch den letzten Ausweg, dass der Dichter in den zwei anstössigen Versen 239 und 338 unter der abxh doch die Grotte habe bezeichnen können, indem er durch den Zusatz Badei 7 Erodey aoe die tiefe Hürde von dem hohen Vorhof v. 185 d i unterschieden habe, wird niemand im Ernst einschlagen wollen. II. E, 142 ist Babé-c LsaNera ae von einem Vieh- hof gesagt, der wohl mit den bedeckten Räumen derselben Hürde eraduo v. 140 in Gegen- satz tritt, aber keinem äusseren, höher gelegenen Vorhof gegenüber gestellt wird. Jeder sieht: Badela als Beiwort der abxi ist nichts anderes, als das öꝓνν*ν, welches v. 185 als Eigenschaft der adbh genannt war; Badsla, wie Damm in v. zu E, 142 erklärt,ob altum murum, quo eincta est.

Also das stünde fest, nachdem ich jede, auch die entfernteste Möglichkeit anderer Deutung erschöpft zu haben glaube, die Worte Badeinc kxrodes abb= altam extra chortem oder pro- fundam extra caulam in den beiden angeführten Versen sind in directem Widerspruch mit dem Zusammenhang der Stelle, der entschieden verlangt, dass Polyphem den männlichen Theil der Heerde gewöhnlich in dem vor der eigentlichen Grotte erbauten Gehege verwahrt habe. Das fühlte denn auch Voss, der einzige, der an der Stelle Anstoss genommen zu haben scheint, und übersetzte in v. 239 in der(wiederholten ften) Ausg. Lpzg. 1843draussen im hochummaurten Gehege, in der Stereotypausg. 1839daraussen in dem hochumhegeten Vorhof und v. 338 in der wiederholten iten Ausg.und liess nichts draussen im Vorhof, in der Stereotypausg.nichts

lassend im hochumhegeten Vorhof.Ü Aber wer wird es wagen, bei dieser Stellung der griechischen Worte das Exrobey von seinem Geniliv zu trennen und den letzteren als Gen. localis = im Vorhof zu deuten. Schon an sich wäre eine solche Construction höchst anstössig, durch- aus unzulässig aber ist sie meiner Meinung nach wegen des bei einem Homerischen Ausdruck wichtigen Umstands, dass sich dieselbe Stellung des Exroohe zwischen Sabst. und Adj. auch sonst wiederholt und zwar in dem ganz natürlichen Sinneausserhalb z. B. noONI«c Erocde dkdε in, 385 von den Fischern, die die Fische mit dem Netz aus der dunkelen Meerfluth an's Ge- stade ziehen. Auch soll uns an der einfachen Deutung der Worte gadeinc Exrode abbſc das nicht irren, dass alte Scholiasten Schol. T. zu Ilias E, 142 das gadé-s dsd-Nera adc oder Bad. 55 G-Xera. gezwungener Weise erklären wollen ES(dy&Xerat arà rijc adc. Schon im Al- terthum fand dort die richtigere Erklärung Anerkennung s. Schol V. und A. gegen Ende, und auch die neueren Interpreten, sowie Voss selber, verstehen, so sehr sie sonst in der Deutung des dortigen Gleichnisses von einander abweichen, doch übereinstimmend(der Löwe) entspringt wuthvoll aus dem hochumschränkten Gehege, vgl. die Anmerkung in Ernestis Ausg. und Spitzner zu dieser Stelle. Können wir aber nach allem diesem den allein richtigen Sinnin dem hochumhegten Vor- hof unmöglich in den Worten gabein« Exode abijc finden, so liegt nichts näher, als das Richtige durch die auch sonst vorkommende Vertauschung des v und herzustellen. Für die Möglichkeit solcher Verschreibung in der Uncialschrift brauchen wir nicht einmal zaxrà statt dyta s. Bast comment. palaeogr. hinter Schäfers Ausg. des Gregor. Corinth. S. 726 u. dgl. anzuführen; aus Homer selbst lässt sich ausser der oben zu v. 235 erwähnten Verwechslung noch Aehnliches