Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
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gegen diese Ableitung und für seine Zusammenstellung mit zißrats beibringt, kann nichts be- weisen, da die Erklärung zu dem citirten«lοοαεiε bei Suidas ganz fehlt. Wenn er aber zuletzt die Vorschrift Cato's d. r. r. 111, vgl. Pln. h. n. XVI, 63. anführt, sr voles scire, in vinum aqua addita sit, neene, vaseulum facito de materia ederaceu. Pinum id, quod putabis aquam habere, eodem mittito. Si habebit aquam, vinum effluet, aqua manebil. Nam non continet vinum vas ederaeeum, so wollen wir diess dahin gestellt sein lassen. Die Griechen zu Euri- pides Zeit müssen nicht daran geglauht haben, da derselbe ungemischten Wein aus einem Epheu- becher trinken lässt. Alcest. 756, worhpa 0' y Xeipeoot*l0O y Naßcy niver ieNatyne rfde o 460b, 8% 296pEp Auiacæ Skos oo. Beweisen kann es aber jedenfäalls in dieser Sache nichts, da man ja durch Ausgiessen mit Wachs, wie bei Theocr. a. a. O., oder mit Harz leicht abhelfen konnte.

Und wer sagt uns denn, dass die oben beschriebene Gefässform den Nmenuιαοσέεο, sĩcck rade als Weingefäss erhalten? 1

Die bei Henric. Stephan. angeführten, sowie die oben behandelten Stellen erwähnen aller- dings(wenn man nicht das Tilνlaντος ααισν ⁶ατοσοο bei Eurip. Andromed. s. dben S. 3 ausnehmen will) sämmtlich nur den Gebrauch des zlεααtv als Weingefäss. Auch was Ganymed bei Lucian dial. deor. IV., 4 zu Zeus sagt: olda, G= ETXSal rdo Aa vat àyaοοναν ν*νεαα, braucht man nur im Allgemeinen auf ein ländliches Trinkgefäss zu beziehen, ohne Gewicht darauf zu legen, dass Ganymed gewöhnt ist, Milch darein zu schenken. Allein in dem Etymol Gudianum S. 323, 19 am Schluss des schon im Schol. Theocr. enthaltenen Artikels und in dem beiläufig oben Anm. 2. erwähnten cod. Paris. 2631 ist ιααtov auch erklärt irka †νακ. Der Ausdruck eirla, von Passow als ein Maass erklärt und auf das lat. sitala zurückgeführt, kann wohl ursprüng- lich auch wie diess ein Gefäss bedeutet haben, so dass die obige Glosse dann ein Milchgefäss bezeichnete. Als sicherer Beweis kann dasselbe aber um so weniger dienen, als die Ueber- setzung des lat. situtla bald mit Gelte, Schöpfeimer, bald mit Loostopf wenig zu entsprechen scheint. Dass jedoch*εοαοάον demungeachtet wirklich ein Milchnapf, kein blosser Becher ge- wesen, bezeugt ein Schriftsteller des 7ten Jahrh.. Ch. Theophylactus Simocatta, der es deut- lich in diesem Sinne braucht und zwar ohne darum die Bedeutung eines Trinkgefässes aufzu- geben. Letztere erkennt man z. B. deutlich in ep. C Myronides seripsit Damaro ινμνον drav 6 dehvato c. T 1Oößtov de! kIpy rOd JaNaxroc, r rac Nardb«ch odörne Xet, xal orißdda mousſac, AiavG dvanrroxs, kat r0v dOSarrov Bio AondéCera, wozu Boissonade aus Gregor. Naz. Or. I. S. 5, D vergleicht xedòdoα euißdda, aat 0bo a Seed deat hstA uοο. Dagegen deutlich schon ohne die Bedeutung eines eigentlichen Trinkgefässes ep. 29

neuer Erklärungen bei Doederlein Homer. Glossar 1, S. 188 ff. bekannt geworden. Die von zaaöc ausgehende Erweiterung in uec 60» scheint mir die eintachste Erklärung und es findet sich nicht bloss dieselbe Erweiterung in andern Stämmen rer- i Ter-oiC; Oöc va 2e0ato ro eGtevov ¹ roxhh an A)woei- 3¹0y Etym. Gud. p. 342, 22 und 6 0 cosaνα Cram. Anecdot. Paris. IV p. 147. cel-o.(héln gr. aMαμ‿μα. M. Waobernagel altd. Lesebuch in v.) 24= La9 Hesych.; Taxogiov Plut. Pompej. c. 73. sondern auch eine ähnliche Ableitungsweise in dprc, dp⁹νo und dem Eigennamen Apfopia bei 4pollodor, dazu die ganze Klasse der Deminutiva auf»ploy wie a6⁶ον, 89159 Ov, d5vOe-(Sic) devssgioyv. Was die Be- deutung von ztaaißto angcht, so orkläre ich es= ein Geräth von Epheuholz, nicht bloss= ein kleines Stück

von Epheuholz, so wie ypöaiov, xaxziov auch nicht bloss ein Stuck G01d⁴, Era Sondern auch goldenes, ehernes Geräth bezeichnet. t(0 adn 1 X. Sa

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