Aufsatz 
Beiträge zur Homerischen Worterklärung und Kritik : dem Herrn Director Dr. Ed. Geist ; bei der Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als Gymnasiallehrer überreicht / von H. Rumpf
Entstehung
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nichts der Art erwähnt und können nur aus einzelnen Morten, wie die Tpdaina Pooã bei Athen. 481,. und der Angabe des Gewichts S. 502, f. xu⁵iον érrapac dpaxuar re auf Metallstoff Seeee Gerhard 3. a. 0. S§. 363, n. 4 leehhet auch Thongefässe dazu. Von dem zaoziov aber finden wir ausser dem 1 Tai⁵ενννν xauzio SöAOV, s. chen Schol. Theocr. u. s. w. bei Du Cange aus späteren Schriftstellern noch ein aαυνιν dαeρωνσννα Kurz beide Namen scheinen ohne Rücksicht auf den Stoff ein Gefäss von mässiger Grösse bezeichnet zu haben, das zum Schöpfen oder Trinken bestimmt war bald ein grösserer Napf, bald eine kleinere Schale das aber in beiderlei Fällen durch seine tiefe, gewölbte Gestalt kenntlich war. In seiner einfachsten Form scheint es sogar der Henken und immer eines eigentlichen Fussuntersatzes, wenn auch nicht in allen Fällen einer Bodenplatte entbehrt zu haben. Nebeneinander scheinen beide Namen nicht gebraucht worden zu sein, sondern zioy in früherer Zeit bisweilen(Macrob. Sat. I, 21 nennt die carchesia et cym ba apud Graecos rarissima), zauxiov erst in später Zeit(Suidas Kauxioy vuip: z0Is d rapà 0, 20, d. i. bei Schriftstellern guter Gräcität) für diese Gefässform ange- wandt worden zu sein. Gewöhnlich nannte man dieselbe mit den allgemeineren Namen 20008, xs oder, besonders bei grösserem Umfang, xασ. Wie gross man letzteren, namentlich als ländliches Gefäss und in der älteren Zeit sich vorstellte s. Athen. S. 499, a. Alcman: TPGεον aros ErOleah e,ray xo, old rs Tueves avdpse EX009, So- eroias und Stesichorus ebenda: on etoy ds Laßd denas Euero TpAdoy nle, nösoc, r6 Sd H αρεέντν o6 X10&)*2das.

Und so erklärt sich denn, warum unser ²1αοτον% s. oben S. 4 g. Anf. von Kleitarchos bei Arheu. und von Hesychius quneh xροσα erklärt worden ist, von dessen Gestalt das zoußiov wenig verschieden, nur unterwärts abgerundeter gewesen sein soll(Gerhard a. a. O. S. 363 und n. 4). Haben wir aber oben den Gebrauch des ziανiv als wirklichen Trinkgefässes ausser Zweifel gesetzt und uns auch seine normale Gestalt durch Vergleichung des zohßioy und zauzlo als die einer tieſen gewölbten Schale ohne Henken und Fussuntersatz oder eines ähnlich gebildeten grösseren Napfes und dann dem zooo« nicht unähnlich vorgestellt, so wird uns daran weder die Angabe des H6vοναον αᷣσηεν bei Athenaeus zu Anfang, noch das Beispiel des dνραέsεα εμυ‿ναμεοονQ bei Theocrit irren, indem Grösse und Zusatz von ein oder mehreren Henken bei denselben Ge- fässformen je nach dem verschiedenen Gebrauch wechselten. Beisp. s. bei Gerhard a. a. O. unter Skyphos u. s. w.

Dafür, dass das zuασαιον von Hlol⸗ gewesen, spricht ausser dum Beispiel des Theocriteischen Schnitzbechers der Umstand, weil es&†erat x* G6οι àεϑeτιυμκαιης Evèa irst dNora 1e Skrpoy TTHPO Athen. 477, a. Auch dass es Athen. 477, b als Name der dpxata uννε̈αάx angeführt wird, was mit der kurz vorhergegangenen Bemerkung des Kleitarchos Aloxei« ov ερ εεισοσορνναQνε recht wohl zusammen passt, kann nur für die Annahme eines so einfachen Stoffes sprechen. End- lich meint auch der Scholiast zu Theocrit ³ααον, ονον ρμmeνν, dd uee, e 5 xxεsοακανεοα⁴ ro oripu. Kolpoeυςα zal S dvr SoNIyG wornpiy 5 X6o« riderat. r. 7. Die Ableitung von*ισ gibt dabei sicher den Ausschlag und lässt sich jedenfalls mit K. F. Her- mann(nach einer briefl. Mittheilung) besser durch eine Vergleichung von*1666 ea-to mit 60 P0X(metathet. 9560α) d690605 und ndpa v60So«, opup(dazu vergleiche ich x6ροο-& véa Xaorijuara Hesych. und 1650bs., as A oy Xdd aadgee, véa Saoriara Galen. Lea- Hippocr. mit z⁶ο υ☚μ½¶ ℳρπα. d aναα qτoν ασσαρατο. Hesych.) rechtfertigen, als mit Pott etymol. For- schungen II, S. 110 durch eine Synkope aus*lιιαοσοσπινεεν ł)) Was Göttling zu Hes. Scul. Herc. 224

3) An der obigen Ableitung halte ich auch noch fest, nachdem mir die sorgfältige Zusammenstellung alter und