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Verf. diese Sätze aus seiner Metaphysik herübergenommen zu haben, und er fährt fort mit den vorliegenden Begriffen zu- gleich in dem Sinne zu operiren, welchen der gewöhnliche Men- schenverstand damit verbindet. Und wehe uns, wenn wir es versuchen wollten, den vorgeführten Begriffen einen anderen Sinn unterzulegen als den gewöhnlichen, wenn wir die Con- sequenzen ziehen wollten, die er nicht gezogen; die Verwir- rung würde endlos werden.
Mit dieser Ableitung aus dem Causalitätsgesetze wird uns die Nothwendigkeit durch einen ungeheueren Sprung und wie ein deus ex machina aufoctroyirt, nicht aber entwickelt und ab- geleitet. Nach der vorangegangenen Untersuchung über den Willen vor dem Selbstbewufstsein mufsten wir erwarten, dals wir mit hellerem Organ die Nothwendigkeit in der Erscheinungs- welt klar entstehen sehen würden. Statt dessen wird dieselbe mit der Causalität gleich von vorn mit herein geschmuggelt. Das Gesetz der Causalität sagt mit einem Male unwider- sprechlich aus, daſs die Ursache der Wirkung nothwendig folgen muſs. Wozu brauchen wir jetzt noch das versprochene helle Licht für die Welt der Objecte? die Nothwendigkeit liegt ja nun fertig vor uns. Das Gesetz liegt a priori in uns. Darnach ist es erlaubt zu fragen: welches Organ ist es denn, das uns die unmittelbare Gewilsheit der Causalität und ihrer Nothwendig- keit gibt? der Verstand doch wohl nicht; denn es bildet ja die Voraussetzung für denselben. Also haben wir doch auch hier wieder eine Unmittelbarkeit vor uns, ähnlich wie bei dem Selbst- bewulstsein. Im Verlauf der Untersuchung wird denn auch das Selbstbewuſstsein immer mehr zu Ehren gebracht, wird damit aber auch der Unterbau, auf dem das ganze Gebäude ruht, mehr und mehr untergraben.
Weiter haben wir, obgleich die Causalität so zu sagen das Werk des Verstandes ist, doch in ganz gewöhnlichem Sinne Wirkung und Gegenwirkung auf den drei Objectitätsstufen. Die Motive werden von Seite zu Seite unzweifelhaft als auf den Willen wirkend hingestellt und in derselben Weise und mit der- selben Nothwendigkeit wie die wirkende Ursache in der anor- ganischen Natur und in der Pflanzenwelt die Reize. Sobald das als Motiv wirkende Object wahrgenommen, erkannt wird, wirkt es auch, vorausgesetzt, daſs der Wille dafür empfänglich ist, auf ganz gleiche Weise und so nothwendig wie der Reiz


