erben versturben, als- dan solten genante her- zogthumbe an gemel- ten seinen bruder oder desselben erben und geschlecht herzogen in Burgund widergefallen.
Dawider hat sich nu gelegt Ludewig land- grave zu Hessen der Friedfertige hernoch- mols genant, dorzu inen etliche burger zu Aache allermeist ange- reizt und verursacht haben, es auch mit hin und widerschreiben so ferre gebrocht, das ein gutlicher tag ghen Aache angesetzt und bestimpt ist, welchen der landgrave person- lich mit sechshundert, pferden ersucht, dor- unther viel graven und herren gewesen. Der von Burgund hat seine gesandten auch da ge- habt. Und hat der landgrave lossen an- zeygen, was fur erb- gerechtigkeyt recht- licher und begrunter anforderung er zu Bra- band und Lemburch hette. Dawider der von Burgund durch seine anwelde lossen furwen- den, ob es wohl neher sein mochte, das des landgraven voreltern geborne herzogen zu
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einer von Hengstberg, der war dem landt- grafen feind und gehas, vielleicht der niederlag halber des von Nassau, wie oben gehört, da der von Hengstberg auch mit gewest war in hülffe des von Nassau und hatte schaden von den Hessen entfangen und zu rache gab er denen von Och vor, der landtgrave were darum ausgezogen, die von Och zu beschedi- gen und die stad ein- zunehmen.
Die von Oche gaben dem graven schwachen glauben, doch von des graven mannigfaltigen anredens bethedigten sie den fürsten darumb. Er antwortet ihnen und sprach in verwun- dern: Lieben freund, ich glaub nicht, daß es euer ernst seye, und haltet mich nicht für den mann, daß ich mit solchen stücklein solte umgehen, die unfuglich weren. Darzu sie ant- worteten: Sie glaubten ihme keiner unthaten zu, doch so were ein wolgeborner grave uf dem rathaus, der es von ihme saget, und wolte er für ihme be- kantt seyn, da möchte


