Braband gewest, so musten doch ungezwei- velt lange hiebevor ver- trege, teylung und ver- zihung zwischen den, so ins Hessenland komen, und den andern des vorigen geschlechts, so in Braband plieben, aufgericht und gesche- hen sein. Zudem were auch nihe viel erhort, das sich die landgraven zu Hessen herzogen in Braband geschrieben; doraus stunde offentlich abzunemen, das sie sich des titels und erb- gerechtigkeyt an Bra- bant verlangst musten begeben haben. Hier- uber obschoen die land- graven etwas gerech- tigkeyt an Braband ge- habt, wolte sich geburt haben, das sie diesel- bige zu der zeit gesucht hetten, da Braband one mansleibserben außge- storben und verlediget were; welches alles nicht geschehen, son- dern hetten Johannam, des letsten von Bra- band hinderlossene tochter geruhlich zu benentem herzogthumb kommen, auch darbei biß in ir absterben bleiben lossen, der- gleichen noch dersel- bigen todt auch irer
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Das helffe mir die hei- lig frau S. Elisabeth, welcher under dir und mir unrecht habe, daß er rasend werde. Das geschahe: der falsche
lügener ward von stund:
an wütend und rassete sich zu tode. Da thäten die von Aach ihm grosse ehr, aber seine reisse gieng derhalben hinder sich.
er sich verantwortten. Der landtgraf wolte die verdacht nicht uff ihme behalten, gieng mit ihnen und fand den graffen, welcher diese ding offentlichen uff ihne gesagt hatte und- in seiner ghenwerdig- keit noch redete. Der lantgraf sagt unter an- dern worten: Du grafe, du sagst die gewalt uff mich. Ich habe der ge- dancken nie gehabt, und so warlich du mir unrecht thuest, so helffe mir die heilige frau S. Elisabeth, un- ser welcher unrecht habe, daß er tobent, wütend und rasend werde hie angesicht dieser frommen leuthe. Alsbald zu der stette. ward der graf thorecht und rasete sich zu tode. Das mirackel nahmen die von Ache zu hertzen und lobeten des fürsten unschuld und erbotten ihm viel ehren mit ge- schencken und andern. Also sind die Hessen durch verseumbnis, has und ungunst um Bra- band eben wie um Dö- ringen kommen.


