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un August 1081, nachdem er seinem Bruder Isaac die Verwaltung des Reiches und die Sorge für die Hauptstadt übertragen hatte, zum Entsatze Durazzo's auf.*) Sein Heer, welches in Europa und Asien, in den Ländern vom Peloponnese bis an's schwarze Meer, ausgehoben worden war, hatte die bunteste Zu- sammensetzung. Den Kaiser umgab ein glänzendes Gefolge von Edeln, welche zum Theil einst den Purpur getragen hatten und alle vor Begierde brannten, durch den Glanz kriegerischer Thaten die Regierung des jungen Monarchen, dem sie sich voll Vertrauen angeschlossen hatten, zu verherrlichen. Ueber die kaiserliche Leibwache führte den Oberbefehl Constantinus Opus, über die Macedonier Antiochus, über die Thessalier Alexander Cabasilas.**) Der Kern des Heeres bestand in den mit Schilden und zweischneidigen Streit- äxten bewaffneten Warägern oder Skandinaviern, welche, nachdem der Normannenherzog Wilhelm der Er- oberer Angelsachsen und Dänen unter dasselbe Joch gebeugt hatte, aus ihrem Vaterlande England als Verbannte oder Flüchtlinge nach Constantinopel gekommen waren, wo ihnen Alexius die Vertheidigung seiner Person und des Palastes anvertraute.***) Viele von ihnen mochten in der Schlacht bei Hastings gefochten haben und mit freudiger Kampſbegier jetzt gegen einen Stammverwandten des Mannes zu Felde ziehen, dessen unwiderstehlicher Kraft sie einst hatten erliegen müssen. Ihr Anführer bei diesem Feldzuge war Nam- pites****) Ausser den Warägern befanden sich an fremden Truppen bei dem Heere noch einige Streit- haufen Franken oder Lateiner, angeführt von Panucomites und Constantinus Ubertopulus, welche in Constan- tinopel gegen den Druck der Normannenherrschaft eine Zuflucht gesucht hatten und ebenfalls freudig gegen den Feind zu Felde zogen, der ihr Heimatland Italien unter sein eisernes Joch gebeugt hielt. Auch 2800 Paulicianer zählte das Heer, unter der Anführung des Xantas und Culeo, welche derselben Secte angehör- ten. Diese früher so heflig verfolgten Ketzer, welche als äusserst kriegerische, verwegene und blutdür- stige Menschen geschildert werden,****r) hatte der Kaiser aus ihren Wohnsitzen in Thracien und Bulga- rien durch Belohnungen und Versprechungen zur Theilnahme an diesem Feldzuge herangezogen, bei welchem
retur. Von der Ueberlegenheit des griechischen Heeres über Robert's Kriegsmacht spricht auch Guill. Ap. IV, 863(p. 286):
More locustarum montes et plana teguntur und IV, 372(p. 286):
Agmina plura movens occurrit Alexius illi.
*) Anna IV, 4(p. 198).
**) Anna IV, 4(p. 199).
**) Wilh. Malmesb. de gest. Angl. lib. II, p. 92. Orderic. Vit. Hist. Eccl. lib. IV, p. 508, lib. VII, p. 641
berichtet über ihre Auswanderungen aus England und ihre in Griechenland genommenen Dienste. Ueber die Waräger oder Varanger vgl. auch Ducange Glossar. med. et infim. Graecitat. s. v. Ddoayyoο, Glossar. med. et iuf. Latinitat. s. v. Vagri et not. ad Alex.
**) Anna l. c.
.9) Anna 1. c. sagt von den Paulicianern, die von mehreren Schriftstellern auch Manichäer genannt werden: doee dανεεςσ ντοι nceεαανεαιστο‿ ac μαασο dxoyeuσασνα 105„ 2†900» aαοο υηυσαον νεοσ⁴(rοιιαμιεαμαιο³,„a 1968 7ε Ʒ&αι υηαάι εέτιαόα ναάνιmõcvcidvv⁴ und Guill. Ap. I, 339(p. 248) erwähnt ihre Irrlehre in folgenden Versen:
Cum Graecis aderant quidam, quos pessimus error Fecerat amentes, et ab ipso nomen habebant.
Plebs solet ista Patrem cum Christo dicere passum, Et fronti digito signum crucis imprimit uno,
Non aliam Nati personam quam Patris esse,
Hanc etiam sancti Spiraminis esse docebant.


