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meister Johannes von Rosspache“¹), dann„Hen- ricus von Echtzell“, der 1518 Altarist wurde ²). Von dem letzteren ist noch der bei seinem Dienstantritt aus- gestellte Revers³) vorhanden, welcher folgenden Anfang hat:„Ich Henricus Wyssemer von Echzell bekenn und thu kundt meniglichen, nochdem dye Ernuesten, fur- sichtigen Burggraue, Burgermeyster und radt der stadt Fridberg auss besundern gnade und freuntschaffte myt der Schul und kyndermeyster Ampt mich begabt und ver- sehen haben, das ich dyeselbigen Schulkhore und kynder, so myr befolen werden, myt flyss nach allem mynem vermogen versehen wyl etc.
Auf diesen Heinrich Wissemer von Echzell folgte als Lehrer ein Magister von-Dorheim ¹⁴¹), dessen Name nicht genannt wird, wahrscheinlich dieselbe Persönlichkeit, die im Jahre 1523 von dem Rate die Weisung erhielt, „»den schulern dass evangelium noch mittag usszulegen umb des Zulauffs willen sich zu enthaltenꝰ⁵), und im folgenden Jahre„uff des pfarhers begeren“ von dem Rate vermant wird, sich in der Auslegung der heiligen Schrift „geschicklicher“ zu halten ⁰). Dass dieser Lehrer ein An- hänger Luthers war und für dessen Lehre Propaganda machte, wird dadurch um so wahrscheinlicher, dass von ihm berichtet wird, er habe gegen Ende 1524 auf seine Lehrerstelle verzichtet?) und habe dann nicht nur den Pfarrer wegen des Inhalts seiner Predigten öffentlich an- gegriffen, sondern sei auch selbst als Prediger aufgetreten. „Der alt Schulmeyster“, lautet der Eintrag in dem Rats- protokoll von Donnerstag nach Albani 1525,„soll den Pfarhern auch predigen laissen unnd sich inn seinem pre- digen dermaissen haltenn, dass er getraw, dass zu verant- worten.“
Nachdem der„Magister von Dorheim“ sein Amt niedergelegt hatte, wurde die Schule 14 Tage lang durch den Altaristen Jakob Völckers) versehen, bis man veynen andern thuglichen schulmeister“ in Andreas
¹) R. P. v. Do. n. Ostern 1507. Er scheint später Prokurator in Frankfurt a. M. geworden zu sein, vgl. die Notiz auf einem dem Pried- berger Ratsbuch v. 1506— 1521 beiliegenden Zettel:„der ersame Joaes Rospach, procurator zu Franckfurdt“.
²) R. P. v. Do. n. Scholasticae 1518.
²) St. A., VI, 3, 17a.
¹) R. P. v. Do. n. Invocavit 1518.
⁵) R. P. v. Do. n. Jacobi 1523. 3) v. Do. n. Laetare 1524. )„ )
. n. Andreae 1524. v. Do. n. Andreae 1524.
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