vom 23.
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Dezember 1788 gestellt worden war. ¹) Der Wortlaut
der ersten für Frankfurter Abiturienten verbindlichen, noch allgemein gehaltenen Reifeprüfungsordnung ist folgender:
1.
„ Eminentissimus haben mittelst Höchsten Inscripts vom 27. d. gnädigst zu verordnen geruhet, daß die das hiesige Gymnasium frequentirenden Schüler, welche von da auf Akademieen zu gehen gedenken, selbiges nicht verlassen sollen, ohne wenigstens Zwey Jahre hindurch dessen erste Classe fleißig besucht, und sich gute Profectus zu eigen gemacht zu haben, wo. sodann selbige durch die Lehrer, nach vollendetem Cursu, gehörig zu prüfen, und ihnen über die abgelegten Beweise ihrer Fähigkeiten ein gewissenhaftes Testimonium auszufertigen ist, damit, bey deren hiernächstigem Ansuchen um
Vive à jamais le Prince moraliste! Le Philosopheet lethéologien;
L' Historien, le profond Publiciste, Le Philologue et Mathéematicien! Mélant l'utile aux objets agréables
Il satisfait vos multiples désirs,
Et prévenant tous vos besoins aimables
Sa main travaille à nourrir vos plaisirs.
De tous côtés votre ville embellie,
Voit dans son sein des Muses le boudoir.
De Péricleés poursuivant la carriere, Charles! répands les rayons bienfaisants
De ton soleil sur ta famille entière:
De tes bienfaits enrichis tes enfants.
Et surpassant le long règne et la gloire
De Périclès, efface son grand nom:
Tes faits seront consignés dans l'histoire
Du Grandduché dont tu fus le patron.
4
(Aus der Beilage XVIII zu Beaulieu-Marconnay II, S. 377—384).
¹) Bestimmtere Vorschriften über die Ausführung der Reifeprüfung erhielten die preußischen Gymnasien durch die„Instruktion für die Entlassungs- prüfungen vom 25. Juni 1812“. Vgl. Max Nath, Lehrpläne und Prüfungs- ordnungen im höheren Schulwesen Preubens seit Einführung des Abiturienten-
Examens.
Berlin 1900.


