7 Die Correction, die für die abgelesene Länge 30+ 3, anzubringen ist, beträgt daher (— ,), diejenige für die Länge(60+ 41+% ²) beträgt 2—(,+ 3½) u. s. w., wie folgende Tabelle zeigt:
Wirkliche Längen der
Fäden. Corr. 30+ 1.α— 1 60+ 1+‿ 32 2— 1+ 3¹²) 90 ₰ 41 3. ℳ 6. 3— G1 4 42+ 59)
540—4. 31. T.. 3. 184—. 4. 3, J... †. ,3)
Die Werte für die wirklichen Längen der Fäden und der dazu gehörigen Correctionen findet man in Tabelle B der Röhre 1. Für die dazwischen liegenden Längen wurde auf ge- wöhnlichem Wege interpoliert; dies lieferte die Tabelle C.
§ 5.
Bei der Ablesung der Längen der Quecksilbersäulen und der abgesperrten Gasvolumina wurde die Kuppe C(siehe Fig. 8 vergrössert) des Quecksilbers auf einen Teilstrich der Scala eingestellt. Hierdurch wird aber das abgeschlossene Gasduantum zu klein abgelesen, da noch ein Teil des Gases den Meniskus umgiebt. Dieser hieraus entstehende Fehler musste vermieden werden. Bunsen hat in seinen»Gasometrischen Methoden« ein Verfahren angegeben, die Grösse dieses Fehlers zu finden. Er giesst nämlich auf die Quecksilberkuppe verdünntes Queck- silbersublimat, welches bewirkt, dass der Meniskus verschwindet und das Quecksilber eine ebene Fläche bildet. Die Differenz zwischen der Ablesung an der Höhe der Kuppe und derjenigen an der ebenen Fläche ist der Fehler, den Bunsen»Fehler des Meniskus« nennt. Einige Versuche dieser Art habe ich mit Röhre 4 angestellt, und zwar habe ich die Röhre beinahe ganz mit Quecksilber gefüllt, damit das Sublimat leichter an das Quecksilber gebracht werden konnte, ohne die ganze innere Röhrenwand mit dem Sublimat zu benetzen. Nachdem die Länge der Säule abgelesen war, wurde mit einer in eine feine Spitze ausgezogenen Pipette ein Tropfen Sublimat vorsichtig auf die Quecksilberkuppe aufgegossen. Zur Vermeidung von Luftblasen, welche sich zwischen Sublimat und Quecksilber setzten und so den Versuch illusorisch machten, musste die Spitze der Pipette ganz nahe an die Quecksilberkuppe gebracht werden. Nach einigen Augenblicken breitete sich, nachdem man etwas gegen die Röhre geklopft hatte, die Kuppe der Quecksilbersäule in eine ebene Fläche aus. Darauf wurde die Länge der Quecksilbersäule wiederum abgelesen. Diese Versuche habe ich in einem Zimmerraum des physikalischen Instituts angestellt, in welchem die Temperatur zwischen zwei Ablesungen constant war, wie ein neben der Röhre aufgehängtes Thermometer zeigte. Denn, da es sich hierbei nur um sehr kleine Längen handelt,
so kann die geringste Temperaturänderung einen beträchtlichen Fehler in der Ablesung bewirken. Das Resultat der Beobachtungen ist folgendes:


