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Voll von ihm selbst: nach ihm, hochstehend in Gunst, ein geheimer
Kläger, zu haschen im Nu noch gar, was von dem gefress'nen
Adel noch blieb, dem Massa erbeht, den sanft mit Geschenken
Carus streichelt und bang ihm Thymele sendend Latinus:
Wenn wegstossen dich dort, die Erbschaft lohnet für Nächte,
Die zum Himmel erhebt, was jetzt empor sich zu bringen
Gilt als sicherster Weg,— die Brunst der begüterten Vettel?
Nur ein Zwölſtelchen hat Proculejus, das Andere Gillo,
Jeder sein Theil als Erbe genau nach dem Maasse der Mannskraft.
Ei, so nehm' er den Zins fürs Blut und immerhin bleich' er,
Gleichwie wer auf die Schlang' im Weg trat nackender Ferse
Oder als Rhetor den Spruch anhob am lugdunischen Altar!
Was doch sag' ich, wie Zorn mir durchglüht die trockene Leber,
Wenn mit dem Heer von Gefolg durch das Volksgewühle des feilen
Mündels Berauber sich drängt. Und Der— verdammet durch leeren
Rechtsspruch(was ja verschlägt, wenn das Geld ihm bleibt, die Entehrung?),
Marius zechet verbannt von acht Uhr an, und der Götter
Zorn selbst lachet er Hohn; doch Provinz, du Siegerin, wehklagst!
Das soll ich werth nicht achten der Venusischen Lampe,
Das nicht geisseln? Warum vielmehr Heracleeen doch singen
Oder Diomedee'’n und Gebrüll tief im Labyrinthe
Oder vom Sturz des KRnaben ins Meer und vom Fluge des Künstlers,
Wenn vom Buhlen das Gut, so der Ehfrau selbst es zu erben
Nicht zukommet das Recht, der Kuppler erhält für der Decke
Anschaun und das Geschnarch hellwachender Nase beim Weinkrug,
Wenn auf Cohortenbefehl mit Fug glaubt hoffen zu dürfen,
Wer den Krippen geweiht sein Gut und von Ahnen doch keinen
Heller besitzt, derweil er im Flug die Flaminische Strasse
Sausender Achs' hinjagt: denn Bursch Automedon hielt ja
Selbst die Zügel, da gross er that vor der Schönen im Mannskleid?
Möchte man nicht sogleich auf dem Queerweg füllen die weiten
Tafeln von Wachs, wann stolz, schon von sechs Nacken getragen,
Breit nach jeglicher Seite zu schaun, fast offen den Tragstuhl,
Und von Maecenas Viel, dem Behaglichen, zeigend im Anstand,
Dort ein Siegler erscheint, der reich sich gemacht durch ein Falsum,
Wenig Papier nur brauchend und nass aufdrückend das Petschaft?
Da kommt her auch die Dame des Wegs, die milden Calener
Mischet mit Krötensaft, ihn zu reichen dem dursfigen Ehmann,
Und unkundige Schwestern belehrt als bess're Lucusta,
Schwarz, troiz Volk und Gerücht, zur Gruft Ehmänner zu fördern.
Frisch nur gewagt, was Kerker verdient und Gyari's Felsen,
Willst Was gelten du jetzt! Lob erntet die Tugend und darbet.
Freveln verdankt man Parks, Prunktisch' und Schlösser und altes
Silbergeräth und Becher mit auswärts stehendem Bocke.
Wen läst schlafen denn jetzt der Verführer der geizigen Schnur noch,
Wen noch schmähliche Bräut' und Ehbettsschänder im Saumrock?
Ingrimm machet den Vers, so gut er nur kann, wenn die Anlag'
Auch ihn versagt, wie er mir abgeht und Freund Cluvienus. Was, seitdem auf den Berg Deucalion trieb mit dem Fahrzeug,


