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Der Gerechten Seelen] sind in Gottes Hand] vnd keine Oual röhret sie an Sabient.
(B statt P) 5.. 1
Wappen, darüber RO HAN
Ieh lige ond schl affe ganz mit Friede] denn do allein Herr] hilffest mir das ich] sicher
zwohne Psalm 4. v. 9
Wappen, darüber IVLICH CLEVE. V. BERG Der Tod seiner( und N in Eins) Heili ſ gen ist wert gehal ten vor dem] Herrn Psalm 716. v. 15 Wappen, darüber PAR TENAI Zom sichern Port]ich kommen bin Tod] Sund all Jammer fahr(H und R. in Eins) dahin hei Jesv hab] ich Fried vnd Frevd ond leb in ewiger Seligkeet(E statt I)
Die Wappen der linken Seite deuten an: a) die Mutter Magdalena Katharina, Tochter des Pfalzgrafen Johann II. zu Zweibrücken; b) Johanns II. Gemahlin Katharina von Rohan; c) Johanns II. Mutter Magdalena v. Jülich; d) die mir nicht bekannte Mutter der Katharina von Rohan.-
Die zum Schluss angebrachten Verse finden sich schon 1646 in einer Leichenpredigt von Schaffart auf den Tod des Grafen Wilhelm Philipp von Sayn; es heisst dort p. 15:(beim Sterben)„kan ein frommer Christ mit Frewden singen:
Ad portum veni, mors peccatumque facesse, In Jesu vivo, laetitiaque fruor, Das ist: Zum sichern Port ich kommen bin, Sünd, Tod vnd Welt fährt nur dahin, In Jesu hab ich Fried vnd Frewd, Vnd schweb in ewiger Seeligkeit.“
VI. Anna Dorothea C(arolina Schwester von Nr. II, Tochter vom Grafen Johann Karl August v. Leiningen und Johanna Magdalena (Nr. X) v. Hanau, gb. 11 Aug. 1687, st. 1694. Nur das Hanauische Magazin erwähnt die Beisetzung dieses Kindes und weist ihm seine Stelle neben August Leopold an. Dort steht auf drei Sockelsteinen ein einfacher Sarg von Eichen- holz, dessen Grösse zu dem Lebensalter stimmt. Es ist der einzige Holzsarg, der sich vollständig erhalten hat. Dass er erneuert wäre, ist nicht wahrscheinlich, denn er hat die alte Form, sechs fast gleiche Seiten; auch ist sicher, dass er seit 100 Jahren durch das Wasser nicht gelitten hat, während die anderen dadurch zerstört wurden; endlich ist nicht einzusehen, warum man ihn allein so bevorzugt hätte. Während das Holz aber so dauerhaft war, ist ein Eisenblech, das oben darauf befestigt war, abgelöst und so gerostet, dass die Schrift ganz unkenntlich ist.
VII. Magdalena(atharina Tochter des Philipp Reinhard und der Magdalena Claudina, gb. 6. Juni 1695, st. 19. Dec. 1695.
Dhein, Lehmann und Andere geben den Todestag nicht richtig an; die richtige Lebenszeit findet sich dagegen schon bei Imhof Notitia procerum p. 402. Beweis ist die Notiz im Kirchenbuch: „ 1695 die 21. Decembr. die Junge Gräfin Magdalena Catharina sel. Ihres Alters 28 Wochen bey- gestellet worden.“


